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die Feldgüter der Abwesenden, wie ihre eigenen,bearbeiten.
In dem Diarium des Rathsherr Eschers, alsZüricherschkn Residenten zu Bern, lesen wir unterm'9. May: --Auf den Abend kam von einigen Herren„ Geistlichen in Bern das unerwartete Anbringen an
mich, daß, sowol sie als ein großer Theil der--Bürgerschaft über die dießmastgen Kriegesbewe-»gungen einen schweren Skrupel haben: Ob nam-»lich dieser Krieg auch wirklich rechtmäßig sey? Mit--dringender Bitte, daß hierüber ein gründlicher--Bericht durch den Druck möchte bekannt gemacht„werden. Eben dieses verlangten andere Personen,»und selbst einige von der Regierung. Jedem gab„ ich diejenige Belehrung , die mir für jeden die am»gemessenste zu seyn schien.»
Da man hie und da Feindseligkeiten verübte, soglaubte sich nun einmal Zürich zur Verweigerungfernern freyen Raufs und Verkaufs gegen diekatholischen Rantone berechtigt. Unterm 9. Mayerkennte der große Rath: Die Zürichersche Fabrikan-ten sollten bis zur Beylegung der Unruhen den Ein-wohnern im Zugergebiet, in den Freyenämtern,im Relleramt u. s. w> keine Arbeit zufließen lassen,sondern sie freundlich erinnern, daß sie für einmalweder die Stadt Zürich, noch das Gebiet derselbenbetteten. Von Zug und Lucern wurden die Ge-spunst der Aüricherschen Kaufleute und andere Waa-ren mit Arreste belegt.
Unterm iO. May schrieb der Zürichersche Gesandt-schaftssecrctair Eftber von Königsfeldcn nach Zürich:So eben erfährt man, daß der Feind bey 7020 Man.»