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Gesandten : Wenn der Herr Graf die katholischenKantone vorerst zu einer schicklichern Mallst,»dt wer-de beredt haben, alsdenn werde man auch auf Mit-tel zur Vereinigung über wichtigere Punkten bedachtseyn. Da ihm die Ausmahlung eines andern Ortszur Zusammenkunft ganz uncrhaltljch schien, so glaub-te er, es könnte von den unintereßtrtm Ständenüber die Hauptsache ein Vergleichsentwurf abgefaßtwerden. Allein auch dieß schien den Gesandten derbeyden Vororte bedenklich, und nur auf nachthei-lige Verzögerungen zu zielen. Wenn man sich auchwegen einer andern Mallstadt vereiniget hatte, soWare es doch schwierig gewesen, sich über andere,auch selbst bloß vorläuftige Punkten zu vereinigen,zum Beyspiel: Ob der Handel durch gleiche Satzeund Schiedrichter sollte beygelegt werden, und werdiese Sätze seyn sollten u. s. w. Als daher den9. May Abends um 4. Uhr die Abgeordnete derBadischcn Tagleistung die Stadt Bern zur Mall-stadt vorschlugen, so ward es verweigert, und zwarfreylich nur unter dem Vorwande, daß dieser Plazallzu entfernt sey. An dem gleichen Tag erhieltenalle die verschiedenen Rriegskorps von Zürich ausden Auftrag, sich stündlich marschfertig zu halten.Die Korps zu Rüti, Wäddenschweil und im Freyen-amt bekamen noch die absonderliche Ordre, fernerunter sich die genauste Verbindung zu beobachten,in jedem Fall einander gegenseitig zu unterstützenund sich wol zu verschanzen.
Damit unter dem Landvolk ein jeder seinenTheil an der allgemeinen Last trage , so erkennteman, daß die jedesmal zurückgebliebene Bauern