Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Besatzung in wyl den Zufluß des Wassers Wegsnehmen und überall alle Zufuhr abschneiden sollte.2«. Wurden von Zürich aus die Hochwachen aufdem Uetliberg und Lagerberg, von Bern aus dieHochwachen auf dem Heitersperg und Brauneck mitgedoppelter Mannschaft versehen, um einander, beyGefahr eines Angriffs, des Tags mit Rauch, desNachts mit Feuer das Wahrzeichen zu geben. ImFall eines Angriffs gegen Züricherscher Seite, sollteBern schleunig den Kanton Lucern überfallen; wo-fern der Angriff auf Bern geschehen würde, solltendie Züricher eine Diversion in den Landkantonenversuchen. Tags und Nachts sollen reitende undgehende Posten, wie auch Adjutanten mit mündli-chem Bericht hin und her geschickt werden. Z". ImOffensivfall sollten die Berner von untenher überdie Reuß setzen, um den noch unbezwungenen Theilder Grafschaft Baden zwischen diesem Fluß und derLimmat zum Gehorsam zu bringen. Zu gleicher Zeitsollten die Züricher von obenher die Stadt Mellm-gen bestürmen u. s. w.

Unterm rz. May fieng man in Zürich an, allekleinere Stadtthore Tags und Nachts beschlossen zuhalten. Bey den Hauptthoren mußten der Reihenach die Glieder des großen Raths, oder auch sonstangesehene Bürger auf den Eins und Ausgang ge-naue Acht schlagen. Da die Glarner keinen But-ter mehr nach der Stadt lieferten, so ward auch ih-nen zum Ankauf nicht mehr Getraid als 200 Mütte,zu ihrem eignen Gebrauch und nicht ohne Auswei-sung gültiger Attestate bewilliget. Den Rappen-schweilem überließ man ebenfalls etwas Getraides,