Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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-587und zwar um so viel eher, da auch sie die Züricher-schen Fleischer mit Kalbern aus dem Toggenburgdurchgehen ließen. Ohne Unterscheid der Ortewurde jedermann, der Lebensmittel herbrachte, soviel Ausfuhr gestattet, als die eingelieferte Waarewerth war»

Unter obigem Datum, den iz. May, lesen wirin dem Werdmüllerischen Tagbuch : „ Zwischen 3»und 4 Uhr schlug der Wetterstrahl in den großen„Wydstock und die Gatterstaude, nicht weit von» der Kirche zu Hütten. In dieser Gegend ist im»Jahr 1656. die Conjunctiv» mit den Landkantonen„ geschehen. Man sah darum jenen Strahlstreich an»dem heutigen Tag nicht ohne alle Vordentung an.»

Begründetere Vorbedeutung eines gänzlichen Aus-bruchs der Kriegesflammen waren ohne Zweifel diewiederholten Neckereyen, Plünderungen, kleinenScharmützel an den Gränzen. *) So z. B. brachenin der Nacht nach dem 12. May einige 120 Mannvon dem Bernerschen Rriegsheer bey Lenzburgauf, um durch die Stadt Brugg nach der Stillt zuziehen Bey Erblickung ihrer Fackeln von dem Birch-felde her vermeinten die jenseit der Neust stehendeLadische Völker, sie werden bey windisch überden Fluß setzen wollen; daher verbreiteten sie einGeschrey bis nach der Stadt Laden; von dorthererschienen bis gegen Morgen bey 500 Mann, unterAnführung des Altlandvogt Rreuels, an dem Fahr;

') S. Dürstelers, Küsters und des Aofingischen Kchultheis-sen Sauters Logbuch, vcrqlichen mit beö LncernerschenCarpuziners M. BornerS sogenannten Zmicherschm undBernerschen FUdxfeifen-