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meinten Toggenburgischen Reichslehens: Daß dieKreisglieder in die Untersuchung hierüber nicht selbsteintreten können, und sich daher lediglich auf denReichstag berufen; übrigens anerbeuten sie alle nach-barliche Freundschaft gegen den Abbt von St. Gal-len, ungeachtet dieser Reichsfürst (wie mit Nach-druck beygefügt wurde,) langst schon dem schwä-bischen Rrets entzogen gewesen. In Geheim hat-ten die Vororte von Wien aus von dem hollän-dischen Gesandten, Hammel Brüning, die ziemlichsichere Nachricht erhalten, daß sich der Raiser ebennicht eiferig in die Toggenburgcr-Handel einmische»werde, und zwar unter anderm, theils aus Unwil-len über die allzu große Anhänglichkeit der katholi-schen Kantone gegen Frankreich, theils auf dringen-des Zureden von Seite Hollands und Englands.In Wien hatten die Vororte den Grafen Stelln,den Günstling des Kaisers, wie auch die GrafenSchlick und GaUas gänzlich zu ihrem Vortheil ge-wonnen. Alles, was über das Toggenburgergeschastnach Hof einberichtet wurde, gieng durch die Handdieser Männer.
Den ir. Junius verreiftten die Gesandte der V.katholischen Rantone von Arau nach Haus, unineue Jnstruction einzuholen. Den izken kamen steauf die Tagleistung zurück, mit der Versicherung,daß sie nunmehr zu allen billigen Bedingnissen Handbeuten werden; sie erwarten also von den besdenVororten die lczte Erklärung, oder allenfalls seynsie bereit, sich gänzlich nach der Entscheidung derun-partheyischen Orte zu richten. Ohne Berührung die-ses leztern Anerbeutens, äußerten sich jezt die des-