Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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an den Hof zu Türm , der bald jedes Jahr dirStadt Genf durch immer neue Prozesse beunruhig!te. — Auch in diesem dritten Jahrzehend hakten dieEydgenossen unaufhörlich über die Zollerhöhungruin Oesterreich und über Einschränkung der schwebtzerschen Handelsfreyheiten in Frankreich zu klage».Hiezu kamen noch so viele beträchtliche Verlurste derKaufleute, durch Laws Bankeroute verursacht,nebst der Marseillanischen Pestseuche. Bald daraufdie gänzliche Fruchtspcer im Elsaß. Nichts deß«weniger zogen schweitzersche Frey - Compagnien ha»,fenweise nach Frankreich. Je grösser ihr Zuflußwar, desto schlechter bezahlte man ste. Je leicht«der König sie auch ohne Bewilligung der Kanton«selbst erhielt, desto weniger fand er nöthig, sich di»sen gefällig zu machen. So sehr fühlten sie es, daß,als Bern auch die reformirten Soldaten dem klörcläes ^nvslicleu empfehlen wollte, die übrige Kantone,in der gewissen Voraussetzung des Abschlages, hier,über nicht einmal eintraten. Aus Besorgniß eine«wenig schmeichelhaften Etikette, überliessen sie es de«Basiern allein, die Braut Ludwigs XV. bey ihreiuDurchzug in Straßburg zu beglückwünschen. §)r>französische Bottschaftcr machte Hofnung zu günsi»gern Aussichten, wofern auch die reformirte Kantoine der Bundeserneucrung der katholischen vom Jahr1715. bcytreten würden. Hierüber erfolgten UntenHandlungen theils zwischen den reformirten Kante,nen allein, theils zwischen diesen und dem franzößsehen Gesandten. Sie wurden, wiewol nicht unuwterbrochen, fortgesetzt, nachher gab Frankreich ssselbst auf. Um gleiche Zeit bewarb sich auch Ocsien

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