Band 
[Zweyter Theil.]
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An dem französischen Hofe hatte dü Crest sehr eif.rig gearbeitet, um auch in dem Aussöhnungsenk-würfe begriffen zu werden. Allein weil er von Er-kenntniß seiner eigenen Fehler gar nichts hören woll-te, sondern immer nur sein Recht verwendete, soward auch bey der Vermittlung seiner nicht weitergedacht. Wegen seines unruhigen Kopfes liessenihm den 8 und 15 December 1744 die beyden Kan-tone Zürich und Bern den Aufenthalt in ihrem Gebie-te verbeulen. Es war ihm unmöglich im Friedenzu leben. Auf Ansuchen der Genferschen Regierungward er in dem Spithal zu Bern in Verwahrunggebracht. Ungeachtet ihm daselbst aller Vorschubzum Schreiben entrissen war, so wußte er nichts de-sto weniger vermittelst einer Bittschrift an den Nachzu Bern mehrere Freyheit zu erhalten. Aus Was-ser und aus verbrannter Dachte in der Lichtpütze ver-schaff er sich Dinte. Zur Feder dienten ihm Eiftn-stangel, die er von dem Fenster weglösete. Da ihmallmählich erlaubt wurde, Besuche anzunehmen, soverwickelte er sich hernach im I. 1749 in die Ver-schwörung gegen die Bernersche Regierung. Hieraufward er in der Festung Arburg verwahrt. Bis indas höchste Alter lebte er in dieser neuen Gefangen-schaft. Die Zeit vertrieb er sich mit dem Studiumder Naturlehre und Meßkunst. Bekannt sind seineTermometer. Ausser verschiedenen Schriften politi-schen Jnnhalts, lieferte er unter anderm auch Iraiws

die Mieders zlichkeit dieser zy so wenig, daß sie dieselbevielmehr als Beweis freywilliger Annahme-von Seite derübrigen iziS ausahn.

(II. Theil-) Ccc