Band 
[Zweyter Theil.]
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ziehn. Bald hernach erschienen Gesandte von Zürichund Bern. Umsonst stellten die Bürger vor, daß sieohne auswärtige Vermittlung den Frieden herstellenwollen. Nunmehr erhielten sie auch von dem frein«zöstschen Hofe ein Schreiben, voll Vorwürfe undnichts desto weniger mit Anerbictung auch der fran-zöstschen Vermittlung. Unter solchen Umständen hat-ten sie zu auswärtiger Vermittlung wenig Vertraun,sie drangen auf eine Zusammenberufung der Bür-gergcmeine. Den 24 Sept. 1737. ward sie ihnenauf den folgenden Donnstag von dem grossen Rathebewilligt. Dieser Zusammenberufung widersetztensich Frankreich sowol als die eydgenbßische Gesandte.Ihre Vermittlung wurde in den bürgerlichen Ver-sammlungen mit 695 Stimmen angenohmen, von155 Stimmen verworfen, und 10z Bürger weiger-ten sich überall ihre Stimmen zu geben.

Glücklicher Weise intereßirte sich der KardinalFleury sehr lebhaft für den Genftrschen Frcystaat.Er strebte nach dem Namen eines Philosophen undwar überhaupt ein Volksfreund. Zum Vermieter er-nennte er den Grafen von Lautrer. Die Bürgerschaftwählte 34 Ausschüsse, um mit den Vermittlern inUnterhandlungen zu treten. Nachdem diese sorgfältigdie eingegebenen Schriften untersucht und die Ge-sinnungen beyder Parteyen geprüft hatten, verfer-tigten sie nunmehr einen Entwurf, der den 8 Map1738 von der Bügcrgcmeinde feyerlich angenohmenwurde. *) Dieser Entwurf erhielt zugleich die Ge-währleistung der vermittelnden Mächte.

An

' ) Mit iz>6 Summen gegen z? Glimmen. Den Grafenvon Lautrer und die eydgenößischcn Gesandten bcleyrigte