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überhaupt der Sittenlehre und Gesetzgebung bearbei-teten, so ist es doch merkwürdig, daß in dem hel-vetischen, so wie auch in dem deutschen Boden.Producte dieser Art weit seltener sind und weit weni-ger gedeihen, als z. B. in dem brittischen und fran-zösischen Klima. Je weniger die Helvetier bestimmteGesetzbücher haben, je weniger die Natur ihrerVerfassung gestattet, daß keine andere als schulge»rechte Juristen Zntritt zur Regierung erlangen, destomehr scheint es zu wünschen, daß wenigstens die all-gemeine Sittenlehre, das Natur- und Völkerrecht,überhaupt die Philosophie des gesellschaftlichen, bür-gerlichen Lebens durch socratische Lehrer und Schrift-steller möchten ausgebreitet werden. Hiezu tragenunter anderm die verschiedenen, öconomischen undpolitischen Gesellschaften, besonders die Preisaufga-bcn der bernerschen und baßlerschen Gesellschaft,wie auch die hie und da verbesserten Schulanstaltenviel bey. Bloß müßige und abstracte Grübeleyensind Unkraut, welches nur entweder auf sehr fettemBoden, oder in einer Despotie, die sonst alles un-terdrückt, hervorwachsen kann. — Je karger die Na»tur in der Schweiz ist, desto dringender erweckt siezum Kunstfleiß. In den Neuenburgischen Gebirgenz. B. ist die Erfindsamkeit gleichsam angebohrnesErbtheil jedes Bewohners. Ein gewisser Richardsah bey einem Durchreisenden eine Uhr, die erste,welche in dieses Land kam; er machte sie nach undunterrichtete in gleicher Kunst seine Söhne. Jtzt le-ben in manchem Dorfe 2 bis zoo Uhrmacher. Ebendieser Geist der Erfindsamkeit leitete die Einwohnerauch zur Mechanik im Großen. Da die Felsen des