Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
802
JPEG-Download
 

8o2

durch das Gedicht über die Alpen ein Denkmal, soerhaben und ewig wie die besungenen Gebirge. Undwer erstaunt nicht über die Energie seiner Sittenge-mählde und philosophischer Orackel! Einen eignenBlumenpfad bahnte sich Geßner zu seiner schäferi-scheu Idealwelt.

Ueberall erscheinen gegen der Mitte des XVIIItcnJahrhunderts^ beynahe in jedem Fache vorzüglicheMeister. Gleichwie sich durch Poesie ein Bodmer,Haller und Geßner verewigten, so verewigten sichdurch Grabstichel, Pinsel, Meiste!, nebst andern,besonders auch Geßner, Hettlinger, Daßier, Me«chel, Liotard, Arlaud, Frey, Zingg, Mörikofer,Graf, Aberli, Füeßli, Trippel u. s. w. Das Stu-dium der Geschichte , dieses Lieblingsstudium desRepublikaners, trieben mit Erfolge ein Jac. Hottin-ger, Waldkirch, Lauser, von Zurlauben, Jselin,Abbt, Leu, Füeßli, Fäst, Heidegger, Ott, Schinz,Waser, Balthasar, Tscharner, von Wattenwyl,von Haller u. a. Die Alterthümer und die Britikein le Clerc, Wettstein, Hagenbuch, Breitinger,Abauzit, Spon, Koch, Schmid, von Surbek,Tercier, Geinotz, der schon erwähnte von Zurlau-den, Jac. Geßner, Steinbrüche!. Die Philoso-phie und ihre verschiedenen Zweige ein Croufatz,Barbeyrac, Burlamaqui, König , Bonnet, Me-rlan, Rousseau, Jselin, Sulzer, Wcgelin, Hirzel,Lambert, auch selbst ein Muralt bewieß da, wo ihndie Schwärmerei) nicht überraschte, großen, philo-sophischen Tiefstnn. Mit so glücklichem Erfolg indeßeinige dieser eben genannten Männer das Feld derLebensphilosophie, der politischen Rechenkunst und