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schwer !(nach Karsten ein dunkelviolblauer aus Ceylan-, 75 z, ein schneeweißer undsfärbiger »,->-4) Der Sibi-rische im Dunkeln gerieben phosphorescier gelblich; imgewöhnlichen Feuer unschmelzbar; Bestandtheile nachRose 97,5 Kiesel, 0,2z Thon, °,. r , Eisen u„d Magnes .Nach Trommsdorf ist der völlig durchsichtige dunkel-blaue der reinste Kiesel. Findet sich auf Eiscnstcingän-gen des böhmischen und sächsischen Erzgebirges bey Or-pes, Hadorf , Wiesenbad , in Hangar» bey Schemnitz ,in den Achatgängen bey Kunnersdorf, im Korallenbru-che bey Halsbach! unweit Freyberg; sonst noch amJesken bey Reichenberg in Böhmen , häufig in Schle-sien, besonders bey Hohengiersdorf mit haarförmigenKrystallen von Eisenglimmer überzogen, wo er zuwei-len im Sonnenlichte roth aussieht (Haarame-khyst) ic. ÜRan benutzt diesen Stein wie den Achatzu Ringsteinen, Dosen, Stockknöpfen rc. J?) D i ck-faseriger Amethyst, sonst Amethystmut-ter genannt, gewöhnlich violblau , auch zuwei-len graulich, milch- und gelblichweiß; nur derb undin Geschieben ; wenig wachsglänzend, dickfasriger Haupt-bruch ; unvollkommen muschlicher Querbruch, und zwaröfters ins Splittrige; theils keilförmige Bruchstücke;groß- und eckigkörntg abgesonderte Stücke; meist halb-durchsichtig auch nur durchscheinend; etwas schwer zer-springbar; bricht mit dem gemeinen zusammen meist anden Saalbändern der Gänge.
Amianth, s. Asbest, biegsamer.
Amianrh, holziger, s. Asbest, Holzasbest.
Amianthoide nach Hr. de la Metherie , ein Fossil,über dessen Einordnung die Mineralogen noch nicht ei-nig sind. Nach Hauy ist es olivengrün, zuweilen gelb-lich ins Gelblichbraune übergehend; von zartfasrigemBruche; glänzend; elastisch biegsam, wodurch es sichvom biegsamen und gemeinen Asbeste unterscheidet, undwird von ihm für ein Mittelfossll zwischen diesen beydenAsbestarten gehalten. Nach andern, die dessen Gewicht(nach de la Metk«rie 0,9088) und Bestandtheile (nach