nähert; es bricht derb, eingesprengt, angeflogen, indoppelt vierseitigen Pyramiden und verschobenen viersei-tigen Säulen, an den Enden zugcschärft, und die Zu-schärfungsflächen auf die stumpfen Seitenkanren aufge-setzt, oder mit vier Flächen zugespitzt, und an den stum-pfen Zuspitzungskanten gerundet. Die Krystalle kleinund sehr klein, und gewöhnlich verwachsen, glänzendauch wenig glänzend; inwendig stark glänzend; im Bru che krummblättrig nach einfacher Richtung; die Bruch-stücke stumpfkantig; unbestimmt eckig auch scheiben-förmig ; groß- grob- klein- und feinkörnig abgesonder-te Stücke; an den Kanten durchscheinend in das Halb-durchsichtige übergehend; sehr weich; milde; in einzel-nen Blattchen gemein biegsam; sehr leicht zersprengbar;schwer (nach Kellert 3,52».) Bestandtheile nach Kirwan90 Arsenik, Schwefel. Findet sich vorzüglich in Hun-garn, Siebenbürgen rc. auf erhärtetem Thon und Quarz.
b) Rausch gelb rothes (Are. mineral. Resi-gallum rubrum ; Realgar natif) sonst auch S a nd a rach,R u b i n schw c fc l Rubinarsenik genannt. Von FarbeMorgenroth, das theils ins Scharlachrothe, theils insOraniengelbe übergeht; ist derb, eingesprengt, angeflo-gen , und in vier- sechs- und achtseitigen Säulen; dieersten sind geschoben; vollkommen auch an den Seiten-kante» zugcschärft; bey den letzten siossen zwey und zweySeitenflächen unter einem stumpfen Winkel zusammen;auch im nadclförmigen Krystallen; auf der Oberflachegestreift und theils starkglänzend; inwendig glänzend,auch nur wenig; im Bruche uneben, zuweilen klein-muschlich; die Bruchstücke siumpfkantig; geht aus betndurchscheinenden bis ins Durchsichtige; im Striche ausdem Zitronengelben ins Oraniengelbe; weich, fast zer-reiblich; spröde, leicht zersprengbar; schwer (nach Berg-mann 3,**.5); Bestandtheile nach Kirwan 84 Arsenik,»6 Schwefel. Findet sich zu Joachimschal, Ebrenfrie-dersdorf, Andreasberg, Nagyag, Felsöbanya mit gedie-genem Arsenik, Rothgildcn, Bleyglarz, Fahlerz, Schwe-felkies, Kobalt, Blende auf Quarz, Kalkfpach, Ba-