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Mineralogisches Handlexikon oder alphabetische Auffstellung und Beschreibung aller bisher bekannten Fossilien ... : nach ihrer alten und neuen Nomenclatur und Charakteristik, ihrem geo gnostischen Vorkommen und ökonomisch-technischen Gebrauche, sammt der in die Ordnung des Alphabets eingeschalteten Erklärung der zur Charakteristik gehörigen Kunstwörter / von Professor Jos. Red. Zappe
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fettigen Säulen mit flacher Zuschärfung an den freyflehen-den Enden, und in nad eiförmigen (S. Nadelerz) geschobe-nen vierseitigen Säulen, auch in Würfeln und Linsen. DieSeitenflächen der Krystalle sind in die Quere gestreift;stark glänzend; inwendig glänzend in das Weniggläi^zende von Metallglanz; uneben im Bruche von grobemtheils kleinem und feinem Korne; zuweilen von gerad-fiänglich- abgesonderten Stücken; gibt nach Knoblauchriechende Funken; ist spröde; leicht zersprengbar; schwer;(nach Gellert 5,753) brauset mit Salpetersäure;brennt mit einer bläulichen Flamme und dem bekannrenDampfe, und hinterläßt einen röthlichen Rückstand;besieht nach Vauquclin aus 38,8 Arsenik; 19,7 Eisen,15,5 Schwefel; >- Kiesel, und findet sich in Gangar-ten Kalk-Braun-und Flußspath und Quarz zu Joa­ chimsthal , Gottesgab , Schlaggenwalde in Böhmen ,Schlamning in Steyermark, Gollniy in Hungarn, zuEhrenfriedersdorf , Freyberg und Altenberg in Sachsen rc. in Begleitung von Zinnstein, Bleyglanz, Blende,Schwefel-und Kupferkies, Cpath-Eisenstein rc. Wirdvorzugsweise auf weißeil Arsenik benützt, auch zu Eh­ renfriedersdorf auf Rauschgelb.

b) Weißerz, Mißpickel, Eisenhaltig-Ar-feniksilber, Giftkies, Rausch gelbkies, (Ar-senicum pyritaceum argentiterum) von seiner Mittel-farbe zwischen Silber- und Zinnweiß, die gewöhnlichgelb anlauft; derb und eingesprengt und in kleinen na-delförmigen Krystallen, klein- und feinkörniger Bruch;eben solche abgesonderte Stücke, kommt sonst mit demvorigen überein, und erschweret wegen großer Aehnlich-keit die Unterscheidung des einen von dem andern. Ge-wicht nach Kirvan 4,087 , und Bestandtheile nach Kir-wan '10 Silber 9°99 Arsenik. Findet sich in Quarzund Braunspath nebst den vorhin gedachten Fundörternauch zu Braunsdorf in Sachsen , zu Ratiborschitz in Böh­ men , zu Clausthal auf der Dorothea bey und auf Bley.