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Mineralogisches Handlexikon oder alphabetische Auffstellung und Beschreibung aller bisher bekannten Fossilien ... : nach ihrer alten und neuen Nomenclatur und Charakteristik, ihrem geo gnostischen Vorkommen und ökonomisch-technischen Gebrauche, sammt der in die Ordnung des Alphabets eingeschalteten Erklärung der zur Charakteristik gehörigen Kunstwörter / von Professor Jos. Red. Zappe
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i) Gelbl ichbraun (flavescenti - brunus; brunjaunätre) cin lichtes stark ins Ockergelbe fallendes Braun,aus Braun und vielem Gelb gemischt; z. B. Katzenau-ge, gem. Chalcedon, Jaspis, Rasen-Eisenstein.

>) Haarbraun (capillari - brunus; brun de che-veux) die Mittelfarbe zwischen Nelken- und Gelblich-braun: z. B. Holzzinn, Holzopal, Demantspath.

c) Holjbraun (ligneo - brunus; brun de bois)eine Mischung aus lichte Gelblichbraun und etwas Asch-grau; z. B. Bergholz, Braunkohle.

d) Kastanienbraun (castaneo- brunus; brun'de chataigne) ein Haarbraun mit Gelblichgrau gemischt;

z. B. Holzopal, Holzstein, Bol.

e) Kohlbraun (brassicino - brunus; brun dechou) ein etwas lichteres Braun mit etwas Gelblich-grau gemischt; z. B. Cirkon.

f) Leberbraun (hepatico - brunus; brun de foie)ein lichtes Braun etwas ins Grüne; z. M Halbopal,brauner Erdkobalt. Es macht den Uihergang ins Oli-vengrüne.

8) Nelkenbraun (caryophylino - brunus; brunde clou de girofles) ein Dunkelbraun, das etwas insKarminrothe fällt, in die violblaue übergeht, und ei-ne Mischung aus Gelblichbraun mit etwas Koschenill-roth, und sehr wenig Blau und Schwarz zu seyn scheint,z. B. Braun- und Spath - Eisenstein , gem. Quarz,Bergkrystall, Thumersiein.

h) Röthlichbraun (rubescenti brunus; brunrougeätre) ein hohes Braun fast dunkelbraun, das sichins Blutrothe zieht, und au? diesem und vielem Braunbesteht, z. B. Zinnstein, braune Blende, gem. Jaspis.Sie übergeht in das Blut- und Bräunlichrothe.

0 Schwärzlich braun (nigrescenti - brunusbrun noiratre) das dunkelste Braun aus Gelblichbraunnnd vielem Sammetschwarz; z. B. Glimmer, Kupfer-schwärze , Erdpech. Es übergeht ins Bräunlichschwarze,