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lc) Tombakbraun (tombaceo - brunus; brun detombac) Eine gelblichbraune Farbe mit Mctallglanz;j. B. Glimmer, Magnetkies.
Brau» - Sleyerz, s. Bleyerz, braunes.
Braun-Eisenstein s. bey Eisenstein.
Brauner;, s. bey Blende und Bleyerz, brauneS.
Braunkalk (calcareur brunercenz; ebaux brune)Diejenige Kalkgattung, die sonst unter dem NahmenBraunspath aufgeführet wurde, und davon diesernur eine Art ist. Don dreyerley Art:
a) Braunkalk, dichter (cale, brun. compac-tus ; chaux brun compacte) milch- gelblich- graulich-und röthlichweiß, auch blaß gelblichbraun; gewöhnlichin nierfärmig zusammengehäuften Kugeln mit rauherOberfläche, auch undeutlich krystallisirt in spchwinklichedreyseitige Pyramiden; inwendig meist matt, im Bruchekleinsplittrig; ziemlich scharfkantige Bruchstücke; zuwei-len dick- und concentrischschalig abgesonderte Stücke;der weiße mehr oder weniger durchscheinend; der übrigeundurchsichtig; halbhart; nicht sonderlich spröde undschwer zersprengbar; dem Schweren nahe. Bricht in Nie-derhungarn in Schemnitz , Kremnitz mit Braunspath,späthigem Kalkstein, Amethyst.
b) Braunkalk, faseriger (calc. br. fibrosus ;ch. br. fibreuse) theils gelblich- theils röthlichweiß, zu-weilen ockergelb, gelblich- und schwärzlichbraun undgrün gefleckt; derb und in Kugeln; der rothe glänzend,auch nur schimmernd, von Perlmutterglanz, der übrigematt; der Bruch gewöhnlich gerade und büschelförmigaus einanderlaufend fasrlg; die Bruchstücke keilförmigund splittrig; zeigt sehr verwachsene keilförmig stänglichabgesonderte Stücke; an Kanten durchscheinend; fastweich; nicht sonderlich spröde; leicht zersprengbar; demSchweren nahe; macht den Uibergang in den Braun-spath und die Gangart der reichen Silbererzgruben inSchemnitz aus, und hat Braunspath, Quarz, Ame-thyst , Schwefelkies und Sichtrglanz zur Begleitung.