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Mineralogisches Handlexikon oder alphabetische Auffstellung und Beschreibung aller bisher bekannten Fossilien ... : nach ihrer alten und neuen Nomenclatur und Charakteristik, ihrem geo gnostischen Vorkommen und ökonomisch-technischen Gebrauche, sammt der in die Ordnung des Alphabets eingeschalteten Erklärung der zur Charakteristik gehörigen Kunstwörter / von Professor Jos. Red. Zappe
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108
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Körnern; äußerlich matt, theils nur wenig schimmernd;inwendig wenig glänzend von Wacksglanz; uneben imBruche, ssch einerseits dem Splitt igcn, andererseits demMuschlichen nähernd, wohl auch in manchen Steilen demBlattrigen; nicht sonderlich scharfkantige Bruchstücke;durchscheinend; fast rosenrother Strich; im hohen Gradehalbhart, ritzt das Glas» spröde, leicht zersprengbar;nickt sonderlich schwer. Der rothe entfärbt sich erst in derheftigsten Flamme des Lölhrohrs, und stießt endlich beyfortgesetztem Blasen in ein Kügelchcn. Findet sich zuFclwaya mSiebenbirgen in einem Mandelsteine gewöhn-lich mit Grünerde überzogen. Der Tyroler wird vonHin. Lenz unter dem Namen Fassail (von Fassa sei-nem Fundorte) benannt, unter den Kieselgattiingen auf-geführt , und in dichten und faserigen unterschieden.

Tplinderquarz, s. Quarz.

Lymcphan, s. Chrysoberyll, und Apatit, muschlichcr.

D.

Dach'chiefer, s. Thonschiefer.

Dachstein, s. verhärteter -Mergel, und Kohlenschiefer.

Detphinit, s. Thallit.

Demant (Adamas; Diamant ) , das kostbarste undam meisten geschätzte Fossil, welches man seiner Härtewegen bald unter die Steinarten als den ersten Edel-stein, bald seiner Derbrennbarkeit wegen unter die Jn-flammabilten eingeordnet findet. Seine gewöhnlichsteFarbe ist die weiße und graue, und zwar schnee- gelb-lich- graulich- röthlichweiß, gelblichrauch-bläulich-grün-lich- und perlgrau. Aus der weißen verlauft er sich indas Bloßgelbc und Grüne; auch ist er berlinerblau undrosenroth, nclkenbraun und pechschwarz, welche beydenletzten Farben am wenigsten geschätzet werd««. Der far-benlose, und wie ein Wassertropfen helle mt einem schö--nen Farbeaspiel im vollen Lichte sind die 'chönsten undtheuersten. Wird in eckigen auch runden Körnern undKrystallen gefunden; die letzten sind doppelt vierseitigePyramiden mit convexm Seitenflächen; die niedrige