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Granat (granatus; grenat), gewöhnlich von brau-ner (brauner Granat, E isen gr a na t), und grü-ner (g r ü n e r G r a n a t, gemeiner Granat, g r ü-ner Eisenstein), Farbe, und leber - röthlich - undgclblichbraun; isabellgelb; olivcn-pisiacien-spargel-berg-und lauchgrün; nähert sich auch dem Schwarzen; zuwei-len sind beyde Hauptfarben in einem Stücke; gemeinig-lich derb, und eingesprengt, nie in Körnern oder ecki-gen Stücken ; zuweilen krystallisirt wie der Almandin,nur nicht in der rechtwinklichen vierseitigen Säule; sonstnoch in langen stark geschobenen vierseitigen, und in lan-gen sechsseitigen Säulen; die Krystalle nie einzeln, wiebeym edlen Granat, sondern immer in Drusen und aufder Oberfläche überzwerch gestreift, auch zuweilen buntangelaufen; glänzend oder wenig glänzend; inwendigfast immer wenig, vom Mittelglanze zwischen Glas undWachs; im Drucke dicht und zwar uneben von kleinemKorne; ziemlich stumpfkantige Bruchstücke; der derbe fastallezeit von klein-und feinkörnig abgesonderten Stücken;mehr oder weniger durchscheinend, der schwarze undurch-sichtig; hart (weniger als der edle); spröde; leicht zcr-sprengbar; nicht sonderlich schwer (ein grüner vom Teu-felssiein bey Schwarzenberg nach Werner 3,754) ; än-dert im Feuer seine Farbe in die gelblichgraue oder ho-niggelbe, und ist viel lcichtflüßiger als der Almandin;brauset merklich übergössen mit conccntrirten Mineral-säuren, und verliert dadurch seinen Eisengehalt. Be-standtheile eines grünen vom genannten Orte nach Wicg-leb 36,45 Kiesel; 30,83 Kalk; -8,75 Eisen; 4, Wasserund Kohlcnstoffsäure. Findet sich nebst dem schon ge-nannten sächsischen Orte auch in Böhmen bey Neustädtlmit Zinnstcin, bey Orpcs mit Magnet-Eisenstein; inHungarn bey Dobschau im Scrpcntinstein als sehr klei-ne smaragdgrüne Dodecaeder (irrig vermeinte Chrysoli-then); in der kausiy, Schweiz ; Sibirien k. Der grüneton Orbig im Dannate, und von Ehrcnberg bey Ilme-nau wird von vielen Mineralogen für eine Abänderung