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des Arendalitö gehalten. Kommt bloß in Urgebirgenvor als ein dem Gneise, Glimmerschiefer und Hornblen-dcschiefcr untergeordnetes Lager, und diesen Gebirgsar-ten zum Theil und dem Chloritschiefer bcygemengt, auchsind die Granatlager bisweilen erzführend, als nebst denschon genannten auch Kupferkies, Dlcyglanz, Schwefel-Arsenik-- und Magnetkies. Dienet seiner Leichtflüßigkeitwegen als Zuschlag beym Eisenschmelzen, und kann auchwie der Almandin und Karfunkel als Schleifpulver zuSteinen und Glas gebraucht werden.
Granat, böhmischer, oder edle r, s. Karfunkel.
Granat , schörlartiger (nachSchumacher), vonpechschwarzer Farbe, die hier und da in die schwärzlich-braune zieht; derb, und in mittleren und kleinen inDrusen zusammen gehäuften Krystallen von glcichwink-lichen auch langen sechsseitigen, an den Enden mit dreyFlächen zugespitzten, und an Kanten abgestumpften Säu-len; äußerlich stark glänzend von Glasglanz; inwendigwenig auch nur schimmernd von Wachsglanz; im Brucheuneben von kleinem Korne oder fiachmuschlich in den ver-stecktblättrigen übergehend; ziemlich scharfkantige Bruch-stücke ; undurchsichtig; halbbart (weniger als Granat);schwer zcrsprengbar; spröde; nicht sonderlich schwer (3,052);für sich unschmelzbar, oder an den schärfsten Kanten zueiner hellbraunen halbschlackigen Kugel. Findet sich aufder Langsöe-Eisengrube bey Arendal mit körnigem Kalk-stein und Kupfererz.
Granat, schörlartiger, s. Titanschörl.
Granat, schwarzer, s. Nigrin.
Granat, sirianischer, s. Almandin.
Granat, vulkanischer, w eißer,s. Leucit.
Granarit (granatites) , von der Aehnlichkeit mit demGranate so genannt. Seine Farbe ist theils dunkel röth-lichbraun, die sich einerseits durch die leberbraune unddunkel bräunlichrothe in die blut-und colombinrothe,anderseits in die hyacinthrothe verlauft; theils pech-schwarz ; bloß krystallisirt in lange und breite sechsseiti-