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gen) bekannt, und von Hrn. Werner vormahls als ei-ne eigene Gattung des Kieselgeschlechts, vermahl abernur als eine Art des Hornsteins aufgeführt. HerrReuß nimmt nach Karstens Tabellen jenen als eineGattung auf, bey dem nur Hornsiein das Versteine-rungsmittel ist; da diesen Herr Estner ju seinem Ver-steinerungsachat, als ein gemengtes Fossil rechnet. Erist gewöhnlich graulichschwarz und aschgrau, zuweilenauch gelblich-rauch-röthlich-und perlgrau , worauser ins Fleisch- und Blutrothe übergeht; selten rörhlichbraunund pechschwarz, noch seltener graulichweiß, am selten-sten berggrün; meist sind mehrere Farben zugleich in wol-kigen und gestreiften Zeichnungen; äußerlich noch ganzin Holzgcstalt als Stamm, Ast, Zweig, Wurzel mitHolztextur und unebener, rauher, zuweilen grob in dieLänge gestreifter Oberfläche; Glanz und Bruch wie derHornstein, je nachdem er sich der splittrigen oder musch-lichen Art desselben nähert, aber noch immer fibröseHolztextur, die ihn auch vom Hornsieine unterscheidet;nicht sonderlich scharfkantige Bruchstücke; durchscheinendan Kanten; in mittlerem Grade hart; spröde; leichtzersprengbar; kalt; nicht sonderlich schwer (nach Kir-wan 2,04^—2,675). Der berggrüne von Aedelsdorf imBayreuthischen wird im Feuer braun, und enthält nachTrommsdorff 9° Kiesel; 55 Thon; 1,5 Eisen; Chro-''mium. Findet sich gewöhnlich in aufgeschwemmten Ge-birgen, doch auch in Flötzgebirgen und dem älteren Sand-steine. Man rechnet aber nicht jedes, sondern.nur je-nes versteinerte Holz hieher, bey dem Hornstein dasVersieinerungsmittel war, und dergleichen hat man inBöhmen bey Makow unweit Bilin ; in Sachsen , in derGegend von Chemnitz , in Schwaben , Salzburg , Ty-rol rc. Man verwendet ihn unter andern zu Dosen;und in Thüringen , wo er Emirgel heißt, wird er auchals solcher benützt.
Zolzzin», s. bey Zinn.
Konigsteiu (mellites; mellite), ward anfänglich für