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Mineralogisches Handlexikon oder alphabetische Auffstellung und Beschreibung aller bisher bekannten Fossilien ... : nach ihrer alten und neuen Nomenclatur und Charakteristik, ihrem geo gnostischen Vorkommen und ökonomisch-technischen Gebrauche, sammt der in die Ordnung des Alphabets eingeschalteten Erklärung der zur Charakteristik gehörigen Kunstwörter / von Professor Jos. Red. Zappe
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Rvhlenstoffsäure (acidum carbon i cum ), sonst auchLuftsäule und fi x e Luift genannt, kommt häufig imMineralreiche in mannigfaltigen Verbindungen vor, alsim Kalke , Talke, Baryt, Stronttan; im gasartigenZustande fast rein in den Mofetten um Neapel , Pyr-mont, Eger; in Verbindung mit andern Gasarten demWasserstoff-und Stickstoffgase in Gruben (Schwa-den, matte, böse Wetter), wodurch brennendeLichter verlöschen, und Thiere ersticken; in Verbindungmit dem Natron. Diese Säure unterscheidet sich von an-dern, daß sie bloß in Gasgestalt erscheint; vom kal-ten Wasser, und zwar desto mehr, je niedriger die Tem-peratur ist, aufgelöset wird; schwerer als die atmosphäri-sche Luft ist, zu Boden sinkt, und sich nicht so gleichmit ihr vermischet, und folglich auch zum Athem ho-len, und zur Unterhaltung der Flamme gar nicht tauget.

Rohlige Fossilien, oder die söhlige Mineral-ordnung heißt diejenige, deren Fossilien (Graphitund Kohlenblende) zwischen dem Demant und der Koh-le in der Mitte stehen, und sich sowohl dem Einen alsdem Andern nähern; dem Demante zwar, daß siemehr Kohlenstoff als die Kohle enthalten, und. dahermehr Sauerstoff absorbiren, und mehr Kohlenstoffsäureerzeugen; mehr Salpeter zersetzen; erst den einer höhe-ren Temperatur, als die Kohle fordert, verbrennen;und alsobald aufhören, wenn diese vermindert wird;der Kohle aber in Farbe, Gewicht, Undurchsichtigkeit,Zersetzung des Wassers, Cementation des Eisens, Des-oxydirung der Metalloxyde der Schwefel - und Phos-phorsäure.

Lokkolith, von seinen körnig abgesonderten Stückenso genannt; nach Schumacher von zeisig-pistacicn- gras-lauch- schwärzlich- (nach Andrada) auch berg- und oli-vengrüner Farbe, deren schwärzlichgrün« etwas Braunbeygemischet hat; findet sich derb, eingesprengt, in ecki-gen Stücken und Körnern, und selten krystallisirt in rccht-winkliche vierseitige an den Enden zugeschärfte, und an