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Auflösung vom Kupfervitriol , der sich im Wasser auf-löset, und diesem einen starken Geschmack gibt. Be-standtheile nach Pelletier 66 — 70 Kupfer; -« — 20 Koh-lenstoffs.; 8 — Sauerstoff; - Wasser. Bricht sehrschön im Bannate bey Saska, Orawicza, und in Si-birien mit Malachit, Kupfergrün, Fahler; und einigenandern Erzen, auch schön zu Saatfeld, zu Bulach inTyrol, und in Westgallizien; nebst diesen Ländern auchnoch in Böhmen bey Mies und Catharineiiberg, in Sach-sen bey Kammsdorf, Freyberg, in Hessen bey Thalitter ,in England, Norwegen rc. Sie wird nicht nur aufKupfer, sondern vorzüglich auf Dergblau benutzt,, wo-zu bey Schwatz in Tyrol eigentlich dazu Mühlen er-bauet find.
Knpfernickel, s. Nickel.
Kupferocker, s. Ziegelerz, bey Kupfererz.
Kupfer-Pecherz, s. Kupfererz, jiegelfälbiges.
Rupferfand, f. Kupfererz, falzfaures.
Kupfer - Sander;, s. Kupferlasur, gemeine.
Kupferschiefer, s. eben da; auch Bituminoser-Mcr-gclschiefer.
Rupferschwärze ( cuprum ocbraceum tulißinosum;cuivre rerreux noir, oyde noir de cuivre), gewöhnlichpechschwarz, das zuweilen in das Schwärzlichbrauneübergeht, auch zuweilen bläulich- und sammetschwarz;in matten, siaubartigen, wenig oder gar nicht abfär-benden, mehr oder weniger zusammen gebackenen Thei-len; derb oder eingesprengt, als Uiberzug, selten klein-traubig; mager im Anfühlen; im Mittel zwischen schwerund nicht sonderlich schwer. Schmilzt vor dem Löthroh-re mit Schwefelgeruch zu einer Schlacke, die das Bo-raxglas grün färbt, und löset sich in der Salpetersäuremit Brausen und Grünfärbung derselben auf. Soll 4°bis 5° p. C. Kupfer nebst Eisen und Schwefel enthal-ten. Scheint aus Verwitterung des Kupferkieses, Fahl-erzes und Kupferglanzes zu entstehen, und findet sich zuSchmölnitz in Hungarn, zu Falkenstein in Tyrol, zu