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matt oder schimmernd; im Bruche eben ins Unebene; glän-zend ; mehr oder weniger scharfkantige Bruchstücke; hart,theils halbhart; rauh anzufühlen; spröde; ziemlich leichtzersprengbar; dem Schweren nahe. Bestandtheile nachBergmann 49 Kieselerde; 35 Thon; 4 Kalk; Eisen.
ß) Glasartige Lava, unterscheidet sich vonder vorigen Art durch ihren flachmuschlichen und glas-glänzenden Bruch, und das Durchscheinen an den Kan-ten. Sie ähnelt sehr dem Pechsteine, zuweilen auchdem Obsidian .
7) Schwammig e Lava, gewöhnlich röthlich-braun; auf der Oberfläche voller Blasenräume, löche-rig, einem Schwämme ähnelnd; matt; uneben im Bru-che; sehr leicht zersprengbar; leicht; nähert sich dem Bims-stein!. Bey den Laven ist immer Consistenz, Gewichtund Gehalt überhaupt verschieden, und diese richten sichnach Verschiedenheit der Fossilien, welche der Vulkanfür sich bearbeitet, und in Rücksicht dessen dürften dieLaven des Vesuvs von ganz anderer Art, als die desAetna , des Hekla rc. seyn. In den Laven finden sichsehr oft Leuciten, Augiten, Feldspath rc., von woherman sie zu näherer Bestimmung auch benannt findet,als: Leucitlava, Augitlava rc. Sie finden sich in vul-kanischen Gegenden, vorzüglich in Italien , seltener sindsie in den Rheingegenden; müssen aber nicht mit denErdschlacken verwechselt werden. Viele nehmen eineschöne Politur an, und wo sie in Menge vorkommen,werden sie als Mauer-und Pflastersteine benützt. Manschleift sie auch zu kleinen Täfelchen, und macht ganzeSammlungen, darunter aber sehr oft Glasflüsse sind. Zumersten Gebrauche sind sie ein vortreffliches Materiale, weilsie der Verwitterung widerstehen, und auch im Feuer be-ständig sind. Die schlackenähnliche Lava dienet ihrer Leich-tigkeit wegen vorzüglich zu Gewölben und gewölbtenDächern.
Lavagla», weißes, s. Hpalit.