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Mineralogisches Handlexikon oder alphabetische Auffstellung und Beschreibung aller bisher bekannten Fossilien ... : nach ihrer alten und neuen Nomenclatur und Charakteristik, ihrem geo gnostischen Vorkommen und ökonomisch-technischen Gebrauche, sammt der in die Ordnung des Alphabets eingeschalteten Erklärung der zur Charakteristik gehörigen Kunstwörter / von Professor Jos. Red. Zappe
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323
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ten Abdrücken (F i s ch- und Kräutersch i e fer), dieunterste endlich ist der so genannte Kupferschiefer,und hat Gediegen-Kupfer und andere Kupfererze. Vor-züglich bricht er so zu Thalitter in Hessen , zu Rothen-burg an der Saale , zu Eisleben , Ilmenau in Thürin­ gen , in Salzburg und in der Schweiz . Die einbrechen-den Kupfererze eignen ihn dazu, daß er mit Nutzen kannverschmolzen werden, sonst dienet er auch als Baustein.

Mergelst«», s. Mergel, verhärteter.

Messingerz , ist ein Gemenge von Kupferkies undBlende, aus welchem ohne vorhergegangene Scheidungeine Art Messing ausgeschmolzen werden kann.

Metall , oder diejenigen mineralogischen Körper,welche sich von allen übrigen sowohl durch ihre äußernals innern Kennzeichen unterschieden, und deßwegen ei-ne eigene Classe ausmachen. In Ansehung ihrer Cohä-renz oder des Zusammenhaltes übertreffen sie alle Fossi-lien , obschon sie auch darin sehr unter einander unter-schieden sind. Alle Metalle sind geschmeidig, und lassensich mehr oder weniger durch Hämmern strecken, platt-drücken oder fletschen. Auf dem Grade der Geschmei-digkeit eines jeden beruhte die ehemahlige Eintheilungin Halb- und Ganz-Metalle. Zu diesen gehör-ten alle, welche sich zu dünnen Blättchen und Fäden aus-dehnen ließen, und es waren Platin, Gold, Silber,Kupfer, Eisen, Zinn, Bley, Quecksilber und Zink ; je-ne hingegen hielten eine dergleichen Ausdehnung ohneVerlust ihrer Cohäsion nicht aus, und dieß waren dieübrigen. Alle Metalle haben einen viel höher» Gradvon Dichtigkeit, als alle übrigen Körper des Mineral-reichs, und keines einzigen specifisches Gewicht ist un-ter «oo». Auf diese, so wie auf ihre Undurchsichligkeitgründet sich der ihnen eigenthümliche Glanz; dafür ste-hen sie aber an Härte vielen Steinen und Salzennach. Je härter und biegsamer sie sind, desto mehr

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