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Mineralogisches Handlexikon oder alphabetische Auffstellung und Beschreibung aller bisher bekannten Fossilien ... : nach ihrer alten und neuen Nomenclatur und Charakteristik, ihrem geo gnostischen Vorkommen und ökonomisch-technischen Gebrauche, sammt der in die Ordnung des Alphabets eingeschalteten Erklärung der zur Charakteristik gehörigen Kunstwörter / von Professor Jos. Red. Zappe
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324
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Klang geben sie von sich, und alle schmelzen in einemihnen angemessenen Feuersgrade ohne weiteren Zusatzmit convexer Oberfläche, und geben bey langsamem Er-kalten eine Art regelmäßiger Gestalt, die gewöhnlichder Würfel, oder die doppelt vierseitige Pyramide ist.Eben so leiden auch alle, Platin, Gold und Silberausgenommen, früher oder später in der atmosphäri-schen kuft der Sonnenhitze ausgesetzt, eine Verände-rung, und verlieren nach Verschiedenheit des Metallsund angewendeten Feuergrades, die meisten ihrer me-tallischen Eigenschaften, nehmen in absolutem Gewichtezu, und geben ein Glas. Diese Veränderung heißtdie Oxydirung (Verkalkung), und das so verän-derte Metall, das Metalloxyd (Metallkalk). Aufdiese Oxydirbarkcit oder Verwandtschaft der Metallezum Sauerstoffe gründet sich die chymische Eintheilungin edle und unedle, zu deren ersten nur die dreyschon genanten gehören. Alle Metalle lösen sich inSäuren auf, aber nicht eine jede Säure greift zugleichalle Metalle an; das Schwefelkali löset alle, bis aufden Zink, sowohl auf trockenem als nassem Wege auf.Selten finden sie sich in der Natur in metallischer Ge-stalt , meistens in sehr mannigfaltigen Verbindungenund Verhältnissen. ES ist hauptsächlich ein dreyfacherZustand, in welchen sie vorkommen, als: -)Gedigen,das ist, wenn das Metall nach den meisten der an-geführten Kennzeichen im natürlichen Zustande erscheint,und keine weitere Reinigung, als die von angewachse-nen oder mechanisch beygemengten Mineralien nöthighat. b) V e r e rzet, d. i., wenn es mit Schwefel oderSäuren so verbunden ist, daß nur wenige der angege-benen äußeren Kennzeichen sich zeigen. Diese Verbin-dung des Metalles als Oxyd mit Schwefel, Arsenikund Säuren ist nach einigen die eigentliche Der-rrzung; ist aber daS Metall regulinisch in Schwefelaufgelöset, so heißen sie eS Verlarvung, verlarvt.