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blau und regenbogenfärbig angelaufen; nebst derb undeingesprengt auch krystallistrt in geschobene vierseitige anden Enden mit vier Flächen zugespitzte Säulen; auchsechsseitige theils vollkommen , auch an den Enden mitsechs auf die Seitenflächen aufgesetzten Flächen zuge-spitzt ; auch in nadel- und haarförmigen Krystallen. DieKrystalle von allen Graden der Größe, die Oberflächeschwach gestreift und stark glänzend; inwendig stark biszum Wenigglänzcndcn abwechselnd, und zwar von Me-kallglanz; im Bruche geradsirahlig, theils gleichlaufend,auch büschcl-- und sternförmig aus einander--, theils un-ter einander laufend strahlig; die Bruchstücke nicht son-derlich scharfkantig; theils dünnstänglich, theils groß-grob-- und kleinkörnig abgesonderte Stücke; weich; sprö-de; leicht zersprengbar; schwer (nach Kirwan 4,440);im chymischen Verhalten den übrigen Arten gleich; undBestandtheile nach Bergmann 74 Antimonium; -6 Schwe-fel. Findet sich zu Przibram in Böhmen ; Kremniy inHungarn; Nagyag in Siebcnbirgen, und sonst nochnebst den schon angegebenen Oertern zu Fahlbcrg inSchweden, Allemont in Dauphins, in Spanien, Ita-lien, England rc. Das zu Kremnitz hat Krystalle mitChalcedon überzogen, und das zu Nagyag in Siebcnbirgenbrach noch vor kurzem mit Gediegen - Gold. Seine Beglei-ter sind Quarz, Schwefelkies, Eisenocker, Flußspath, Ba-ryt. Es ist das gewöhnlichste unter diesen Erzen»Spiesglanzerz, rothes, oder Ro th-S p i e s-g l a n z c r z (antimonium minerslisatum rubrum ; mine d'antimoine rouge) , sonst auch natürlicher M i n e-ral-Alkermes genannt; von kirschrother Farbe, diesich der blutrothen nähert, zuweilen bräunlich angelaufen;derb und eingesprengt, und zwar als dünne nadel- undhaarförmige durch einander verwachsene, theils büschel-nnd sternförmig zusammengchäufte Krystallen auf andernSpiesglanzerzcn. Abwechselnder Glanz vom Glänzen-den bis zum Starkschimmernden von Seidenglanze, bersich dem Dcmantglanze nähert; faserig, selten strahlig