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ten, und an der dritten einen einspringenden Winkel bil-denden Tafeln (Zwillingskrystalle). Die Krystalle sindvon allen- Graden der Größe, undeutlich, und gewöhn-lich auf- und eingewachsen; auf der Oberfläche glatt,da und dort zart und unterbrochen gestreift, zuweilendrufig mit meist konvexen, selten geraden Flächen. In-wendig abwechselnder Glanz vom Wenigglänzenden biszum Schwachschimmernden, vom halbmetallischen inDe-mantglanj übergehend; im Bruche theils ausgezeichnetbiättrig nach dreyfacher Richtung, theils verstecktblät-trig, und aus diesem (bey einem höheren Grade derOxydtrung) in den unebenen von kleinem Korne über-gehend ; die Bruchstücke scharfkantig; nur in dünnenKrystallen durchscheinend; hart an das Halbharte gren-zend; der erdige weich; im Striche graulich-oder gelb-ltchweiß; spröde; leicht zersprengbar; an das Schweregrenzend (nach Schumacher der isabcllgelbe 3 , 45 °, derstrohgelbe in dreyseitigen Tafeln 3,^7). Bor demLöthrohre unschmelzbar mit Beybehaltung der Farbeund des Glanzes; mit Borax zu einer klaren weingel-ben durchsichtigen Perle auflösbar. Bestandtheile nachAbilgoard 7« Titan; 4 Eisen; 8 Kiesel; '8 Kalk. Fin-det sich auf den Eisengruden bey Arendal, vorzüglichschön in den dreyseitigen Tafeln zu Bronstad, mit Aren-dalit und Kaikspath.
Titansand, s. Mänakan.
Titanschörl, vormahls unter dem Namen rotherSchörl, und nach Estner schörlartiger Granatbekannt, von zweyerley Art:
a) Blättriger Titanschörl, (nach KlaprothTitanerz aus Spanien , und nach Lenz Cajue-lit von seinem Fundorte), von lichte rörhiichbrauner,und stellenweise ins Kupferrokh fallender Farbe, die aberwegen des aufliegenden weißen Thones schmuzig er-scheint; biis jetzt nur in sechsseitigen Säulen sechsflächigzugespitzt, und statt der Spitze mit einer regelmäßige«