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Mineralogisches Handlexikon oder alphabetische Auffstellung und Beschreibung aller bisher bekannten Fossilien ... : nach ihrer alten und neuen Nomenclatur und Charakteristik, ihrem geo gnostischen Vorkommen und ökonomisch-technischen Gebrauche, sammt der in die Ordnung des Alphabets eingeschalteten Erklärung der zur Charakteristik gehörigen Kunstwörter / von Professor Jos. Red. Zappe
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501
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5°i

Vertiefung , in Gestalt einer ausgehöhlren umgekehrtensechsseitigen Pyramide, versehen; inwendig stark halb-metallisch glänzend; auf dem Querbruche geradblättrig,auf dem Hauptbruche unvollkommen und kleinmuschlich;an Kanten sehr wenig durchscheinend; graulich im Stri-che; sehr hart; spröde; von starkem Zusammenhalte; spe-cifisch schwer 4,>8° nach Klaproth, und enthält »,75Gran Titanerz. Findet sich zu Cajuelo bey Duitrago,in der spanischen Provinz Burgos ; zu Limages in Frank­ reich . Hierher gehöret auch das vom Fürsten Dimi-tri Gallitzin auf dem Spessart bey Aschaffenburg im G a-nit gefundene Fossil, das man nach ihm Gallitzinitgenannt hat; es enthält nach Klaproth >,66 Gran rei-nen Titan, und hat übereinstimmende äußere Kennzei-chen (s. Gallitzinit). Der von kimoges wird zu Severszur Einbreunung der braunen Farbe in das Porzellangebraucht.

1) Gemeiner Tttanschörl (Nadelstein,R utill), von rother und brauner Farbe, und zwardie erste ziegel- blut- koschcnill- bräunlich- pfirsichblüthe-kirschroth, die andere röthlich- gelblich- und nelkenbraun;derb, eingesprengt, in Geschieben, angeflogen, in theilsmittleren, kleinen und sehr kleinen, der Länge nach ge-streiften Krystallen von vollkommenen sechsseitigen Säu-len (Zeller-See im Salzburgischen), bey welchen größe-ren Krystallen man deutlich die von kleinen Nadeln her-vorgebrachte Streifung bemerken kann; von etwas ge-schobenen vierseitigen Säulen, auch nadelförmigen ein-zeln und mehreren ein- und aufgewachsen, und netzför-mig zusammengehäuft; äußerlich abwechselnder Glanzvom Glänzenden bis zum Wenigglänzenden; inwendigstark, auch nur glänzend, das dem Metallglanze nahekommt; der Längebruch im Mittel zwischen uneben undblättrig, ins Kleinmuschliche übergehend, der Querbruchblättrig; die Bruchstücke scharfkantig, theils durchschei-nend , auch nur an den Kanten; der Strich im Mittel