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Erster Band.
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Worauf eS bey diesem wie bey jedem Bergbaus an-kommt, ist

») Ausrichtung von Anbrächen.

2) Technische und ökonomische Benutzung derselben.

5) Vertrieb der gewonnenen Produkte.

An Anbrächen fehlt es vor der Hand nicht. Das ersteund dritte Revier des Burgstädter Zuges, der Thurmrosen-hvfer und Stuffenthäler Zug, vor allen das Samsoner Tief»ste zu St. Andreasbcrg stehen in vollem Glänze, und selbstdas Tiefste der Earoline ist noch nicht hoffnungslos. Kön-nen die schmalen Andreasberger Gänge in so beträchtlicherTeufe sich so ausgezeichnet edel verhalten, warum wollte manan einen gleichen Reichthum von Er; in noch größer» Teu­ fen der mächtigen Clauschälec Gänge nicht glauben. Stehtdoch das Tiefste auf Herzog Georg Wilhelm in den bestenAnbrächen; bricht doch auf König Wilhelm, 236 Lachtenunter Tage, erst Eisenstein, ein Gcbirgs-Oberflächen-Pro-dukt. Daß man die Gänge in der Teufe untersucht, so oftWasserkräfte zur Wältigung vorhanden sind, daß man alte,in Anbrächen verlassene Züge wieder aufnimmt, und vor-handene tiefe Sohlen dazu benutzt, ist zweckmäßig und ohn-fehlbar kostenlohnend; und da das Tiefste der blendeführcn-den Bockswieser Gänge mächtige Bleyglan;-Anbräche bey2; Loth Silbergehalt bewahrt: so ist es möglich, daß aufdiesem und den auf demselben Streichen belegencn Festenbuc-ger und Schulenberger Gängen die blendigen Anbräche imumgekehrten Verhältniß der Lautenthäler in der Teufe nach-lassen, und Bleyglan;-Anbräche an ihre Stelle treten. Hier-über wird der tiefe Georgstollen Belehrung ertheilen, wernderselbe künftig durch den Zug geführt wird. Weniger darfman sich von dem Lautenthäler Bergbau für die Folge ver-sprechen, und auch der bey Grund berechtigt zu keinen soa-dcrlichcn Erwartungen, und besonders ist der dortige Bley-