bcn Zehnten von d.n M.tallen verpflichtet, und es sieht derBergbau, der dort umgeht, nur unter einigem Einfluß derKöniglichen Behörden Ehemals war in der GrafschaftStollberg - Stollberg bey Stollberg und Straßberg ein garnicht unbeträchtlicher Bley - und Silber-Bergbau; und es istwohl möglich, daß derselbe in der Folge wieder in Flor kom-men könnte; jetzt beschrankt er sich, nächst einer Flußspath-grube bey Rottleberode, auf unbedeutende Versuchbaue beyStraßberg , und auf eine nicht unwichtige Spießglanzgrubebey WolfSberg — Dieser ganze Stollbcrgsche Bergbauwird übrigens von dem Herrn Herzog von Anhalt-Bern burg , der in der Nachbarschaft, in seinem eignen Landebey Harzgerode , gar nicht unbedeutenden Bley - und Silber-Bergbau besitzt, als Gewerben betrieben*).
Endlich sind noch die Herrn von der Asseburg im AmteFalkenstein im Halberstädtischen mit dem Bergregal bcliehcn,bty welchen jedoch, namentlich wegen der Steinkohlen, ver-schiedene Einschränkungen statt finden. Noch vor Kurzemwurde dort bey Damkerode, und zwar auf Königliche Rech-nung, Bergbau auf Bley, Kupfer und Flußspats» betrieben,und bey Meisdorf ein Steinkohlen-Bergbau auf Kosten desHerrn Herzogs von Bernburg . Beyde sind jedoch zum Er-liegen gekommen, und die Aussichten sind dort nicht beson-ders günstig.
Die Gegenstände der Verwaltung in dem Ober-Berg-amtlichen Distrikte lassen sich in folgende verschiedene Haupt-Abtheilungen bringen:
1) Werke, welche sich mit Darstellung deS Kochsal-zes beschäftigen, oder Salzwerke schlechthin genannt.
2) Kupfer- und Silber-Bergwerke.
*) Siehe die Notizen über den Mineral-Reichthum dieses Lan-der weiter unten.