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daß man i'm Ecntner Schiefer selten über 4 Pfund Kupfe^annehmen kann').
Bis in die neuesten Zeiten zerfiel der MannsfeldschkBergbau in zwey Theile,
1) in den Sächsischen oder den Mannsfeldschen, und
2) in den Preußischen oder den Rothenburgischen,welcher theils in der Grafschaft Mannsfeld, theils im Saal-kreise geführt wurde.
Die älteste Urkunde, die man über denselben hat, istvon >364, wo der Graf von Mannsfeld vom Kaiser CarlIV. mit dem Bergbau und der Berggränze (die bis auf dieneuest, Zeit bestand) belehnt wurde. Diese sogenannte kai-serliche Berggränze, innerhalb welcher den Sächsischen Gewerben der Bergbau ausschließlich gehörte, läuft durchden salzigen See längs den Ufern der Salze und Saale , bisnach Friedeburg , dann längs der Schleuze unterhalb Gerb-städt und oberhalb des Welfsholzes und Burgörner bis Ram-mclburg, längs der Wippra bis Wippra , wendet sich hier,gehet durch das Sangerhäusische über Einseloh, Sittichen-bach, Hornburg nach Erdeborn ; daher ein großer Theil desvormaligen Preuß. Mannsfeld zu den Sächsischen Revierengehörte. Bon dem übrigen, nicht innerhalb der alten kaiser-lichen Berggränze liegenden, Altpreußischen Antheile der Graf»schaft Mannsfeld erstreckt sich das Kupferschicferflötz nur nochvom Welfsholze und Gerbstädt bis an die Saale , und wur-de für Königl. Preuß. Rechnung von dem NiedersächsischenLber-Bcrgaml zu Rothenburg betrieben.
Bis zum Jahr »670 betrieben die Grafen von Manns-
') Die geognostischen Verhältnisse bet Kupferschiefergebirge«,so wie da« Technische bei auf demselben umgehenden Berg-baues ist der Gegenstand dc« Kap. VII. in der zweyten Ab-theilung de« technischen Theil«.