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Erster Band.
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selb den Bergbau für ihre eigene Rechnung; da jedoch sol*chei! durch den zojährigen Krieg ganz ruinirt worden war,und die mittler Weile gleichfalls verarmten Grasen zur Wie-deraufnahme des Bergbaues die nöthigen Gelder nicht herbey-"chaffkn konnten, so gaben sie den Bergbau inS Freye undaahmen für selbigen nunmehr Gcwerken auf, die denselben bis>um Jahre >8>o unter Leitung des Königl. Sächsischen Berg-amtes zu Eislebcn fortsetzten.

Das Rvthenburger und Fricdeburger Bergwerk ist seit»466 zu wiederholten Malen, seit 1699 durch ordentlicheGewerke betrieben, bis diese es 175; dem Könige von Preu-ßen überließen, der es seit dieser Zeit auf eigne Rechnungbetreiben ließ.

Nach dem Frieden von Tilsit und nach Abtretung derSächsischen Grafschaft Mannsfeld an das Er - KönigreichWcstphalen wurde jenes Verhältniß aufgehoben, und dadurchdie Vereinigung zweyer Bergwerks - Reviere eingeleitet, diein der That nur gemeinschaftlich ganz zweckmäßig verwaltetwerden können. Im Jahre >8l" kauften die SächsischenGewerkeu von der Regierung die ehemals Preuß. Berg - undHüttenwerke von Rothenburg und Friedeburg , welche keine»reinen Ueberschuß gaben, so daß nun alle Werke dieser gan-zen Gegend blos gewerkschaftlich sind. Seit dem Jahre «8'4sind sie alle unter Preuß. Hoheit vereinigt.

Die innern Verhältnisse der Gewerkschaften sind sehrverwickelt. Die Eisleben -Mannsfcldschen Gcwerken sind inihren Revieren konsolidiert, die Kupferkammerhüttcschen (oderHetlstädtschcn) bestehen für sich; die Rothenburgschen undFriedeburgschen Werke gehören sämmtlichen Gcwerken ge-meinschaftlich.

Der ganze Betrieb wird durch gewerkschaftliche Ofsician-ten, unter Leitung und Anordnung des Bcrgamtcs zu Eis-netzen und einiger subalternen Königl. Dfsicianten geführt.