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Erster Band.
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Die Gewerkt» haben die sämmtlichen Betriebskosten zrrbestreiterk, und außerdem folgende Abgaben zu entrichten:

i ) den bosten Eentner Kupfer zur Besoldung einigerGeistlichen, welches in Gelde bezahlt wird, sich nach derGewinnung richtet, und daher sehr verschieden ist;

2) den Zehnten;

5) das Kupfcrgeleite von r ggl. pro EentnerKupfer;

4) da- Receß- und Quatembergeld mit s ggl.von jedem bauhaften, und > ggl. von jedem im Fristen er«haltcnen Lehen, Stollen und Radewasser.

Einiger kleinen Abgaben nicht zu gedenken.

Bey dem Zehnten haben die Gewerken >8 Rthlr. y ggl.für jeden Etr. Kupfer zu bezahlen, und müssen dagegen dieSchmelzkostcn tragen. Bisher betrug der Zehnte jähr-lich circ» 20 bis 2400« Rthlr., die Betriebs- uns andernKosten aber betrugen über 400,000 Rthlr.

Man theilt den Mannsfelder Bergbau in drey Haupt»züge, nämlich:

>) den Mannsfeldische»,

2) den Friedeburgschcn,

L) den Eislebenschen Zug.

Die Züge zerfallen wiederum in gewisse Reviere, undes gab deren innerhalb der alten Berggränze Z2 und außer-halb derselben 6> von denen jetzt nur noch in folgendenBergbau umgeht (indem die meisten derselben nicht bebauetwerden): Wolferode, Wimmelburg, Eresfeld, Hergisdorf ,Helbra, Leimbach, Großörner , Burgörner, Gerbstädt undWiederstädt.

Der Mannsfeldsche Bergbau zeichnet sich durch die be-deutenden Stollen au-, welche er auszuweisen hat, jedochwird in dieser Hinsicht, so wie wegen des Technischen über-baupt, auf den zweyten Band des Werks verwiesen.