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Flötz »in Wenig mächtiger wird, durch Klopfarbeit, die Ko-balterze aber mittelst Strossen - und Förstenbauen.
Die Länge, auf welcher das Flötz streichend ausgerich»tet ist, beträgt zwischen Bernshütte und Friedrichshütte4<rou Lachtcr
Alle Gruben sind in sieben Reviere getheilt. Die För-derung geschieht entweder in Schächten, mittelst des Has-pels, oder auf kleinen Stollen. Drey tiefe Stollen, derWolfsberger -, EarlS - und Friedcriker - Stollen, lösen dieBaue von Wassern.
Der Riegelsdorfer Bergbau soll im Jahre >5Zo auf-genommen worden seyn.
Der Kupferschiefer bedarf nur des Klaubens, um denrauben Schiefer von dem schmelzwürdigen zu trennen; dieKobalterze müssen aber aufbereitet werden. Die reichen Erzewerden geklaubt, die armen naß gepocht. Das Schmelzendes Schiefer- geschieht auf gleiche Weise, wie im Manns-feldschen, in den Hütten zu Riegelsdorf und Jba. Der Sil-bergchalt deS Kupfers ist nicht bedeutend genug, um dieSaigerungskosten zu tragen. Die Kupfer werden als Ro-settenkupfer größtenthcils an das Messingswerk und den Ku-pferhammer bey Kassel geliefert.
Nach einem mittlern Durchschnitt in den Jahren igozbis »805 lieferten die Riegelsdörfer Gruben jährlich mittelst240 Bergleuten »>e>o Fuder 114 hessische Kubikfuß)
Schiefer und »ozy Ctr. Kobalterze . Es wurden bey demBergbau und Hüttenbetriebe 2500 Klafter Holz (ä i 5 <>Kubikfuß) verwendet; die Gewinnungskosten des Schiefersbetrugen >7,900 Rthlr. und die des Kobalts 12,100 Rthlr.
Es wurden in 4 Pochwerken durch 87 Pocharbcitcr8920 Etr. Kobalterze aufbereitet; es erfolgten 446 Etc.Schliech. Die Ausbereitungskosten betrugen Zl >44 Rthlr.
Die Zugutemachung des Kupferschiefers geschah auf der