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Erster Band.
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Berns- oder Riegelsdorfer- und auf der Friedrichshütte beyJba, auf jeder Hütte in drey Lesen mit 20 Arbeitern aufeiner derselben. Mit 12Z5 Fuder Kohlen (a 22g Kubik-fuß) wurden aus den 1100 Fudern Schiefer (ä 50 bis 52Etr.) 980 Etr. Kupfer gewonnen, dessen Gcldwerth 46,300Rthlr. betrug. Der jährliche reine Gewinn betrug ohngefähr5000 Nthlr.

Die aufbereiteten Kobalterze werden zu den Gcwin-nungspreißcn an die Blaufarbcnwcrke zu Carlshaven undSchwarzenfels geliefert.

Earlshaven erhält von Niegelsdorf jährlich >80 biss«o Etr. Kobalterze und Schlieche, und bezieht von demDorfe Gottbühren, welches zwey Stunden von Earlshave»entfernt liegt, 6 bis 8«o Etr Sand. Es werden nur diegewöhnlichern Sorten von Smaltc bereitet. Das Werk be-schäftigt 15 Arbeiter, verbraucht jährlich an 600 KlafternHolz, und erzeugt im Durchschnitte 700 Etr. Smalte miteinem Gcldwerthe von bis >z,ooo Rthlr.

Ein vorzüglich gut eingerichtetes Etahlissemcnt ist dasDlaufarbenwerk zu Sch Warze nfels in der GrafschaftHanau. Zwey Lesen, jeder mit 8 Häfen, sind fast immerim Betriebe. Außer dem größten Theile der RiegelsdorferErze werden auch die von Bieder in der Grafschaft Hanau,von denen sogleich geredet werden wird, zu Gute gemacht.Das Werk erhält daher jährlich 5 bis 600 Etr. Erz, underzeugt 6 bis 7000 Etr. Smalte. Es gab in den JahreniZvz bis >8v5 einen jährlichen Ertrag von 22,000 Rthlr.

Die Riegelsdorfer und Wiedersehen Kobalterze könneneinen bedeutenden Zusatz von Sand vertragen, und dieSmalte, die sie geben, ist sehr geachtet. Der Haupt-Ab-satz findet nach Frankfurt und von dort nach der Türkeystatt.

Auch der Bergbau zu Bieber in der Grafschaft Ha-