Band 
Zweyter Band.
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a. die schicfrige,k. die körnige,c. die porphyrartige,

«I. die mandelsteinartige, und«. die conglomecatartige Textur.

s. Die schicfrige Textur ist der lagenartige Absatzmehrerer verschiedener Gemengtheile, wie z. B. im Gneis undGlimmerschiefer, und durch sie wird die Schichtung evident.

I). In der körnigen Textur sind mehrere verschie-dene Gemengtheile ohne irgend eine Abtheilung oder Lagemit einander verbunden, wie im Granit, Syenit, deutlichgemengten Grünstein u. s. w.

c. In der porphyrartigen Textur liegen in einer,ein Continuum bildenden Hauptmasse krystallinische Gemeng-theile oder Krystalle gleichförmig zerstreut, und sind vonjener so umschlossen, daß man die gleichzeitige Bildung bei-der nicht verkennen kann. Die Hauptmasse ist gewöhnlichdicht, zuweilen feinkörnig, selten schiefrig. Beispiele gebenuns die verschiedenen Arten von Porphyren.

6. Die mandelsteinartige Textur besteht auseiner, ein Continuum bildenden Hauptmasse, welche oft nochhohle, oft aber auch ausgefüllte Höhlungen enthält. DieseHöhlungen, oder besser Blasenraume, denn sie entstanden dochwahrscheinlich durch Entbindung von Gasartcn, sind sehrverschiedenartig, vom bloßen Ucberzuge ihrer Wände an, mitQuarz, Amethyst, Kalzedon, Zcolithen, Kalkspath, Speck-stein, Steinmark, Grünerde u. s. w. ausgefüllt. Letzterefehlt fast nie, und bildet gewöhnlich den ersten Ueberzug inden Höhlen und die Rinde der übrigen. Die Hauptmassebesteht gewöhnlich aus Eisenthon und Wakke, die Ausfüllun-gen sind späterer Entstehung.

e. Die conglomeratartigen oder conglutinir-ten Gebirgsarten bestehen aus Geschieben und losen Trüm-