Um die Luft weil weg zu führen, hat man mit vielem Erfol-ge die Schcmnitzcr Maschine angewendet, in welcher eine Was-sersäule aus eine Luftsäule drückend wirkt, ohngefähr wie beidem Heraus - Brunnen.
Als wettcrsaugcnde Maschinen gebraucht man entwederdie Säugpumpe oder, mit Ausnahme der Wassertrommel,alle Gebläse und Zugöfen.
In metallischen Bergwerken gebraucht man den sogenanntenH a rzer We l tc r fatz, welcher im dritten Bande mit den übri-gen Bergwerks - Maschinen beschrieben werden wird, besondershäufig. Zn Steinkohlen-Bergwerken aber wendet man mildembesten Erfolge und größten Vortheil Ocfcn an, welche den Zweckhaben, eine Verdünnung der Lust zu bewirken, und dadurch einenheftigen Luftzug hervor zu bringen. Entweder befinden sich dieOcfkN über oder unter Tage, sind auch wohl tragbar, um in denSchächten in verschiedenen Höhen aufgehängt werden zu können.Die Oefen müssen stets die zu der Verbrennung ihres Brennma-terials nöthige Lust aus dem Innern der Gruben erhalten.Wir kommen spater, bey dem Betriebe der Steinkohlenberg-werke, auf dieselben zurück.
Die Wctterlutten bestehen gewöhnlich aus Brettern, oderwerden mit Ziegelsteinen ausgemauert. Sie befinden sich entwe-der in Stollen, Schächten oder in den Arbeirsräume», und diene»dazu, entweder den Wetterzug zu befördern, oder die durch Ma-schinen hervorgebrachte Luft an die Orte, wohin sie gebracht wer-den soll, zu führen, oder die weggesogene berzuleiten, in beydenFällen aber die in ihnen enthaltene Luftsäule vor der Vereini-gung mit der sie umgebenden Luft zu schützen.
Wir werden aus den Beyspielen ersehe», daß es für denWct-kerwechsel von der höchsten Wichtigkeit ist, genaue Risse von einemBergwerke zu haben, um auf diesen das System der Lust-Cir-kulation und Verrheilung, welches man für eine Grube an-nehmen will,, zu projectircn.