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Die Wahl zwischen diesen Mitteln, rücksichtlich ihrer Wir-kung, kann nicht schwierig seyn; allein da die Vorrichtungvon Saugern viel Zeit und Kosten erfordert, so werden dieBläser in manchen Bergwerken provisorisch angewendet.
Da, wo heftige Winde häufig wehen, kann es Vortheilhastseyn» Lutten anzubringen, in welchen er sich fängt und deren Mün-dung dahin gerichtet werden kann, woher er kommt. Ist dießMittel auch nicht sehr wirksam, so ist es doch auch nicht kostspielig.
Als Luftbläser kann man alle im dritten Theile bcschrie-denen Gebläse anwenden; jedoch sind zwey dergleichen Ma-schinen besonders als Wetterbläser im Gebrauch, nämlich dieWmdtrommel und die Wassertrommel.
Die Windtrommel oder der Focher besteht auseinem runden Gehäuse von etwa 6 Fuß Durchmesser undetwa Fuß Dicke, in welchem sich ein Rad bewegt, dessenacht Flügel fast jene Breite haben, daß zwischen ihnen undden Wänden des Gehäuses nur noch eben der nöthige Spiel-raum übrig bleibt. Das Gehäuse hat zwey Leffnungen;eine an der Peripherie, die mit der in den Schacht gebendenLuttr in Verbindung steht, wenn frische Luft cingeblasen wer-den soll; die andere an der Seitcnwand, wodurch von außenfrische Lust eindringen kann, und welche in dem Falle mitder Lutte in Verbindung steht, wo Luft aus dem Schachteherausgehoben werden soll. Diese Maschine, welche von einemJungen mittelst einer Kurbel bewegt wird, kann bis auf 50Leichter weil respirable Luft blasen.
Stärker als jene Maschine wirkt jedoch die Wassert ram-me l, welche im dritten Bande, im Kapitel von den Gebläsen, be-schrieben werden wird. Die in einen Sammelkassen durch den Falldes Wassers geführte Luft kann dadurch 600 Lachter weit gebla-sen werden. Zuweilen bedient man sich auch nur einer senkrechtenRöhre, durch welch- Wasser fällt, um Luft an cinenOrtzu führen,ohne gerade eine ordentliche Waffcrtrommcl zu errichten.
Lriltefosse Min. Reichth. ll. 15