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gesagt, den Fehler, das Erzlager vom Hangenden aus anzugrei-fen, und folglich mußte die Flamme von hier auS gegen dasLiegende wirken. Dadurch wurde das Hangende aber feigeund man vcrlohr viel Erz, welches man der Festigkeit we-gen nicht gewinnen konnte. Auch verbrannte man weit mehrHolz, weil ein Theil der Wirkung der Flamme an demHangenden verlohren ging, und sich nicht gegen die Erzmasseconcentrircn konnte. Der Angriff aus dem Liegenden, den»man jetzt den Vorzug giebt, gewährt den Vortheil einesSeilen - und Förstenbrandes zugleich, weshalb die Anstoßebey wcnigerm Holzaufwand mehr Wirkung leisten, alsvorhin.
Im zweyten Falle muss zwischen der Forste der Wei-tung und der Sohle nur ein Lachter hoher Raum seyn, da-mit die Flamme alle Punkte des Baues gleichmäßig angreifeund überall einen gleichmäßigen Effekt leiste. Das Holzwird theils horizontal hin gelegt, theils über Kreuz gestellt,so daß der Stoß vier freye, senkrechte Seiten hat, weshalbihn die Bergleute Schrank nennen.
Den Sonnabend werden die in der Woche errichtetenHolzstöße in Brand gesetzt. Zuerst die der obern Baue, da-mit die der untern dem Brennen jener nicht nachtheilig seynkönnen. Morgens um 4 Uhr fangt man an, und Nachmit-tags um 3 Uhr stehen alle Stöße in Flammen. Es ist un-möglich, das majestätische und schaudernde Schauspiel zu be-schreiben, welches die Flamme darbietet, wenn sie in diesenweiten Metallgcwölbcn empor wirbelt; wir bescheiden uns,die Wirkung derselben anzugeben. Nachdem die Flammeeinige Minuten auf das Erzlager gewirkt hat, so empfindetman einen starken Schwefel- und zuweilen auch wohl Arse-nik-Geruch, bald darauf hört man auch einige Schläge amGewölbe. Plötzlich wird ein Theil der Flamme blau oderweiß, und nach einigen kleinen Explosionen fallen gewöhnlich