28Y
ken zu den Schächten und durch diese zu Tage ausge-fördert.
Bcvm Feuersetzen verfährt man folgendermaßen:
Auf der 8ten Tafel sind die Baue des RammelSbergeSso dargestellt, wie sie im Jahre >goy waren Auf 2wird man die Regelmäßigkeit der im Niveau von 8 c be-findlichen und der Weitungen ei, e, welche schon in vollemBetriebe stehen, bemerken. Die Abbaue sollen nun mehr inder Teufe 1- a angelegl werden. Für das erste Stockwerk istder Querschlag schon vollendet, und eine Weitung I, soll an-gefangen werden. Für das zweyte Stockwerk ist der Betriebdes Qucrschlages k'a mittelst der Sprengarbeik, sowohl vomTiefsten des Neuentreib-Schachtes aus, als auch, von demeines kleinen auf dem Fallen der Lagerstätte abgeteuftenSchachtes I>n aus, ein Ort und Gegenort angefangen. (S.k'ig. >.). Sind nun die Weitungen in der Teufe von eabgebauet und versetzt, so sind die von im vollen Betrie-be, und in der Teufe n werden andere vorgerichtet u. s. f.
Bey der Arbeit des FeuersetzenS muß man folgendes un-terscheiden: r) den Fall, wo eine Weitung von der Sohleaus angefangen werden soll. 2 ) Den Fall, wo die Weitungschon eine gewisse Höhe hat und die Firste angegriffen wer-den soll. Im erstem Falle wird das Liegende der Erzlager-stätte zuförderst durch Bohren und Schießen angegriffen, undist jenes auf eine gewisse Strecke dem Streichen nach ent-blös't, wie man es bey b (ki°. 2 und z) sieht, so wirdauf der Sohle eine Schicht Fichtenholz hing legt, und meh-rere Scheite werden gegen den Erzstoß gestellt, so daß dieFlamme gegen denselben wirken muß. Wenn nach dem Ab-brennen von mehrern Holzstößen die Flamme das Erz an derFörste , die sich erhöhet hat, nicht mehr erreicht, so stürztman Berge ins Liegende des Stockes, und errichtet auf die-sen die Holzstöße. Die alten Bergleute machten, wie schonBlllcfosse Min. Reichth. p. >')