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Zweyter Band.
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schmälernd und hin und wieder sich noch weiter zertheilend»die Quarzmasse in verschiedenen Richtungen durchziehen undzuweilen, indem ihre Verzweigungen sich wieder vereinigen,abgesonderte Quarzmasscn umschließen. Man könnte daherverleitet werden, die Schaalen als Gänge anzusehen, welchein der Quarzmasse aufsetzen, was sie jedoch nicht sind.

Zuweilen kommen sogenannte Tcappgängevvr, welcheswahre, aus dichtem Hornblendgestein bestehende, in Streichenund Fallen von dem der Schaalen, in welchen sie aufsetzen,verschiedene Gänge sind.

Die auf der Fahluner Erzlagerstätte vorkommenden Mi-neralien sind folgende:

Schwefelkies, Magnetkies und Kupferkies,als vorherrschende Erze, Bleyglanzund Blende stehenihnen nach. In den Schaalen vornehmlich findet man Talk,Ehlorit, Quarz, Triklasit undAutomolith. Fer-ner kommen noch in den Fahluner Gruben vor: Magnet­ eisenstein , Granat, Malakolith, Strahlstein,Tremolith, Serpentin, Laumonit, Apophyllit,Gyps, Kalkspath und Bitterspath.

Von diesen merkwürdigen Erzeugnissen der Natur wol-len wir uns jetzt zu dem wenden, was durch Menschen geschah»um den kolossalen Schatz der Fahluner Erzlagerstätte zu heben.

Dem Baron von Hermelin verdanken wir überaus in-struktive Zcichnun ien der Fahluner Gruben, von denen kiZ.» bis 4 l'afi 8 Kopien im verkleinerten Maßstabe sind.

kiZ. >, Seigerriß oder Perpendikulär - Durchschnittnach der Linie XLL^ ifii'Z. 2 . Er geht erst von Osten nachWesten vom Punkte X bis zu König Adolph Frcdrik'sSchacht L, und von hier von Südostcn nach Nordwestcnzum I»0VI5L s/Il-ics Schacht 6.

k'iZ. 2 , Horizontal - Durchschnitt der vorzüglichstenBaue, welche über einer durch das Tiefste des Schachtes 8gehenden Ebene liegen. (Siehe k kiz. 1 .)