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gewogen, ins Buch getragen und nebst den übrigen erfolgtenan einem bestimmten Tage in die Münze geliefert, wo siefein gebrannt werden.
Im Jahre >304 machte man auf der Altenauer Hütteden Versuch, Svo Ctr. Werke auf einmal zu vertreiben, undbauete deshalb einen sehr großen, k'iz. 22 und 2z ähnlichen,Heerd mit vier Glattgassen und zwey Windöfen; allein derVersuch siel schlecht aus, das Silber konnte nicht zum Mit-ten gebracht werden.
Jetzt werden 160 Ctr. Werke auf einmal aufgesetzt, wo-von ein Blick von 40 Mark erfolgt. Gegen das frühereQuantum ist hierbcy eine bedeutende Ersparung an Brenn-materialien und an Asche, und der Bleyvcrlust bey weitemgeringer.
Treibarbeit aufMergelheerden auf derFrie-drichshütte bey Tarnowitz *). Auf der Friedrichshütt«geschieht die Treibarbeit bey rohen Steinkohlen in Dcfen mitbeweglicher Haube, welche aus eisernen Schienen und Stä-ben zusammengesetzt, mit Drath ausgefischten und mit Thonüberzogen sind. Die große Reinheit der Werke erleichtertdie Treibarbeit; der Produktenfall, besonders der Glartefall,sind aber auch aus diesem Grunde nicht groß. Der Silber-gehalt der Werke ist sehr gering, indem er im Ctr. zuBerl. Pfund nur Loth Silber enthalt.
Zu jedem Treiben werden 150 bis >6o Ctr. Werke ge-nommen, weiche mit einem Mal aufgesetzt werden. Wegender großen Geringhalligkeit der Werke werden dieselben abernicht bis zum Blicken des Silbers abgetrieben; sondern cS