Band 
Dritter Band.
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sind die Arm - und die Reichtreiben eingeführt worden. Diearmen Werke werden nämlich bis auf ein Quantum von ic>bis >4 Etr. vertrieben, welche als konccntrirte Werke abge-stochen und demnächst zu einem Neichtrcibcn, bey welchemetwa >4^läth!ges Blickfelder erfolgt, genommen werden. Zueinem Reichlrciben sind alfo 12 bis 15 Armtreiben erforder-lich. Diese Trennung der Arm - und Neichtrciben gewährtbey so armen Werken die wesentlichen Vortheile, daß derHecrd von der Armtreibarbeit bis auf den, Spurheerd,welcher wieder zum Neichfrischen kommt ohne bedeuten-den Silbervcrlust sogleich zur Armfrischarbeit genommen wer-den kann, und daß durch den Silbergehalt der Glatte weni-ger verloren geht.

Um den Einfluß, den das Treiben auf Mergelheerdenauf den Erfolg der Arbeit, besonders auf das Silberaus-bringen haben würde, genau und überzeugend kennen zu ler-nen,.wurden im Jahre >8>Z auf der Friedrichshütte 9 Trei-ben auf gewöhnlichen Aschcnheerden, und eben so viele Trei-ben als Gegenversuch auf Mergelheerdel, mit möglichst gleich-artigen Werken vorgenommen. Zu jedem Versuch wurdeniZ45 Etr. Werke angewendet, welche nach der kleinen Probe-iZ7 Mark liZ Loth Feinsilber enthielten. Es ergaben sichdabey folgende Resultate.

Mllefosse Min. Reicht«,. UI.

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