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XII. Die grofsen Gemälde.
7) der herabblickende Kopf zu äufserft links; in der Albertinazu Wien !). Hierzu unter Holzfchnitt in Clairobfcur.
8) Kopf des links von der Mitte flehenden, vom Rücken gefe-henen Apoftels; Sammlung Pofonyi-Hullot Nr. 319.
9) die linke Hand des rechts von der Mitte knieenden, vom Be-fchauer abgekehrten Apoftels fammt Aermel; in der Albertina.
10) die Fufsfohlen desfelben, für die nach Van Mander fehr vielGeld geboten worden war, um fie aus dem Bilde herausfchneiden zudürfen, und die auch im Holzfchnitte des Marienlebens wiederkehren,bei Alfred Ritter von Franck in Graz .
11) der Kopf des rechts neben jenem Knieenden; in der Al-bertina 1 2 ).
12) die gefalteten Hände eben desfelben; in der Albertina.
13) die Draperie feines Mantels, fammt den Aermeln, dazu derüber das Knie gefchlagene Zipfel des Mantels; ebendafelbft.
14) der über den Betenden herausragende, nach abwärts gewandteKopf; ebendafelbft 3 ,).
15) die aufwärts deutende Hand desfelben Apoftels; ebendafelbft.
16) Endlich fcheint hierher wohl auch ein emporblickender Kopfin der Payne Knight-Collection , jetzt im britifchen Mufeum zu ge-hören 4 ). Alle diefe Zeichnungen flammen aus dem Jahre 1508; die
‘Mehrzahl derfelben trägt auch diefe Jahreszahl über dem Monogramme.
Den Seitenflügeln des Heller’fchen Altars liefs Dürer weitaus nichtdie Sorgfalt angedeihen, die er auf das Mittelbild verwandte. Blofsdiefes hatte er fich ja verpflichtet mit eigener Hand zu vollenden,dagegen find am 19. März 1508 »die Flügel auswendig entworfen, dasvon Steinfarbe wird; hab’s auch untermalen laffen«. Am 24. Auguftmeldet er dann Hellern: »Die Flügel find auswendig von Steinfarbenausgemalt, aber noch nicht gefirneift, und innen find fie ganz unter-malt, dafs man darauf anfange auszumalen«. Aus dem Wortlaut undweiteren Zufammenhange diefer Stellen geht hervor, dafs Dürer dieAusführung der Flügelbilder, wie bräuchlich, feinen Gefellen oderSchülern überlaffen hat.
Von diefen klügeln, welche auf den Kennerblick des KurfiirftenMaximilian keine Anziehungskraft ausgeübt haben, verblieben die In-nenfeiten zum gröfseren Theil bis auf die Gegenwart bei der Juve-