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2 (1885) Die Baukunst der Etrusker / von Josef Durm ; Die Baukunst der Römer
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in Verona von 2 ,eo m und 3,40 m , am Theater in Orange von 4,86 m mit fcheitrechtenBogen überfpannt (Fig. 116 u. 117).

Die Höhe der Bogenquader fchwankt zwifchen x /ä und x /i der lichten Weiteder Oeffnung. Durch die Verwendung von Hakenquadern fuchte man in Orange

Fig. 117.

onrctiirraYconsTn/cfion,.

die früher übliche einfache Conftruction bei der allerdings erheblichen Spannweitevon nahezu 5 m zu verbeffern (Fig. 118).

Erhoben fich gröfsere Mauermaffen über diefen fcheitrechten Bogen, dannentlaftete man fie durch darüber gefprengte halbkreisförmige Bogen (vergl. Orange,

Fig. 118.

Ferenti). Der fcheitrechte Bogen bildete alsdann den gewünfchten formalen Abfchlufsund hatte nur das Füllmauerwerk bis zum Rundbogen zu tragen (Fig. 116 u. 118).

Eine Ausnahme bildet ein fcheitrechter Bogen des Amphitheaters in Verona ,der 3,40 m weit gefpannt, neben einer ftarken Uebermauerung noch ein 3,30 m weitesTonnengewölbe aufnimmt. Mörtel wurde bei all diefen fcheitrechten Bogen ebenfo wenig verwendet, wie bei den etruskifchen oder anderen antiken Quaderwölbungen.

Dafs man auch bei gutem Materiale dem horizontalen Steinfturze etwas zuzu-muthen wagte, beweist u. A. im Amphitheater zu Verona ein von zwei Gewölben und