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1 (1860) Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst / von Gottfried Semper
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Viertes i Ouipt.stück.

auf den spätem .Reliefs sehen wir nur quadrirte und andere z" alreich aber regelmässig gemusterte Kleider aus buntgewebt elStoffen. Von den Chinesen wissen wir dass ihre ältesten sbrikate glatte (schlichte ungenrasterte) Stoffe waren, die mit(lern erst bunt bestickt wurden.

Aber es bedarf kaum solcher geschichtlichen Nachweise em esSachverhaltes der sich gewissermassen von selbst versteht. 1wiederhole, das Nähen .ist älter als das Weben und das erst eI '^führte auf die Idee des Stickens, die viel früher auf Leder

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Baumrinde als auf

eigentlichen

figurirtckt<*

Geweben ausgeführt

Diese selbst und desshalb um so mehr ihre spätemAusbildungen sind daher spätem Ursprungs als die gesti'

T egumente.

Diese Fragen können für die Praxis gleichgültig erschein®^

dem der in allem was zur Kunst gehört den innigsten

sammenhang zu erkennen weiss und die künstlerische. Auffas sUll (

als die Höhe der Praxis betrachtet, sind sie es nicht. Doch v,ßil

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den wir uns zu andern Betrachtungen, die in unmittelbaremzuge zu der Praxis stehen und handgreiflicher sind. j

Ich will nicht erst zurückrufen, dass der Stil der Stick 6sich nach dem Stoff zu richten habe, auf dem und womit nstickt wird, dass z. B. die Stickerei auf einer rothen Hirscld e( ^hose oder auf einem Tabaksbehälter von gelber Aliornrindeschieden sein müsse von einer Stickerei auf Kaschmirstoff 0auf weissein durchsichtigem Mousseline, (obschon moderne ^brikate dieser letztem Art, worauf sich namentlich die Sehw 61vieles einbilden, unter zahllosen andern Beispielen unsäglich £schmackloser modernster Akupiktur die Grenzen dieser

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denn die Ge se

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schiede durchaus nicht zu erkennen geben,die hier obwalten gehören mehr in den Bereich des Stils s °"^er vom Stofflichen und vom Zwecklichen abhängt und sind cher zum Tlicil schon in dem Vorhergegangenen, welches ^Stil von diesen Seiten behandelte, berührt worden; nur dasnoch in Bezug auf diese Unterschiede, die immer auch durch ^in Frage kommenden Prozeduren in etwas bedungen sind» ^merkt, dass feste und derbe Stoffe worauf gestickt wird verh*nissmässig grobe Stiche erheischen die mit Fäden ansg 6 11 fsind deren Stärke dem Grunde entspricht, dass ihnen eine d» cund volle Stickerei, aber den feinen schleierartigcn Gespim 11 -