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1 (1878) Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst
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Drittes Hauptstück.

knüpft Theilc, die nicht zu ihm gehören, aneinander, oder verbindet sie,indem es sie umrahmt.

Das Band muss sich als solches kund geben, das heisst, es muss einenbestimmten Grad der absoluten Festigkeit, verbunden mit Schmiegsam-keit, äusserlich darlegen.

Der Grad der Festigkeit manifestirt sich einestheils in dem Ver-hältnisse des Bindenden zu dem Gebundenen in Beziehung auf räumlichesMass, zweitens in der Textur und ostensiblen Resistenz des bindendenStoffes. Beide Arten, den Grad der Festigkeit des Bandes auszudrücken,stehen einander in gewissem Sinne entgegen, das heisst, ein Band, das durchVerhältnisse als kräftig wirkend bezeichnet ist, bedarf keiner Verstärkungdurch formelle Hervorhebung der Resistenz der Textur, und umgekehrt

ist der Begriff des Bindens in Fällen, wo das Verhältniss des Bindendenzum Gebundenen klein ist, durch die ostensible Resistenz des Bandeskräftigst zu betonen. Ein sehr leichtes Band muss den Verhältnissen

und der ostensiblen Resistenz nach spielend erscheinen; Beispiel: diePerlenschnur (Astragal), das Blattgewinde (Stephanos).

Jedes Band gibt sich als textiles Produkt, als ein Produkt kund,bei welchem ein Rohstoff in Anwendung kommt, der sich durch seine