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Viertes Hauptstück.
flir den Menschen in der Bereitung seiner künstlichen Decken. Dernatürliche Schutz der Organismen besteht entweder in einem kontinuir-lichen dem Wasser undurchdringlichen und auch sonstigen äusseren Ein-wirkungen einen gewissen Widerstand entgegensetzenden Hautsysteme,wie bei den Pflanzen, bei vielen Bewohnern der Gewässer, z. B. denDelphinen, Wallfischen, Aalen u. dgl., auch bei manchen Landthierenund dem Menschen, oder er besteht in einem Schuppensysteme, dassich bei vielen Pflanzenbildungen so wie bei den meisten Fischen (undzwar bei ihnen am entschiedensten) ausspricht, das auch dem Gefiederder Vögel zum Grunde liegt, und worauf in letzter Instanz auch dasPelzwerk der haarigen Thiere zurückgeführt werden muss.
Bisher hatten wir keinen Stoff gefunden, der für die äussere Be-deckung und die Bedachung unserer Häuser nach dem zuerst genanntenPrinzipe die nöthige Dichtigkeit und Geschmeidigkeit böte. Der Mörtel-bewurf besitzt zwar viele Eigenschaften, die ihn dazu befähigen, ist aberwenigstens für Dachbekleidungen nach dem Prinzipe der Flächenkonti-nuität in unserem Klima nicht völlig genügend. (Von ihm wird im Fol-genden geredet werden.) Eben so wenig entsprach bis jetzt die Asphalt-bekleidung den Erwartungen, die man in dieser Beziehung von derselbengehegt hatte. Von dem Kautschuk und den noch zu erfindenden billigerenErsätzen für ihn, versprechen sich manche auch hier eine Umwälzung inder Technik des Häuserbauens und in Folge dessen in dem Stile derBaukunst, so weit dieser von dem Materiellen abhängig bleibt, wobei dieImbrikationen unserer Dächer, ja letztere selbst, nicht mehr materielle,sondern nur noch historische Stilberechtigung behielten. Doch zweifle ich,dass das System der Flächenkontinuität bei äusseren Bedachungen jemalsdas uralte Schuppensystem gänzlich beseitigen werde, da dieses, ausser demVorrechte der Kunsttradition, auch unbestrittene materielle Vorzüge vordem anderen behält, worunter die Leichtigkeit, womit sich Schuppendächerrepariren lassen, vor allen zu erwägen ist. Da das Schuppendach vonAnfang her aus Stücken besteht, braucht es nämlich bei Reparaturennicht geflickt zu werden, wie diess bei kontinuirlichen Decken noth-wendig wird.