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Viertes Hauptstüek.
durch Zwischenräume getrennten Wänden aus gegossener Bronze, dienur durch die Querwände an den vier Rändern in Eins verbunden sind.Dasselbe Monument hatte noch zu der Zeit des Serlio verschiedeneandere Ueberreste antiker Tubularkonstruktion in Bronze aufzuweisen,die bald nachher durch Bernini entführt und zu seinem barocken Bal-dachine im St, Peter sowie zu Kanonen umgegossen worden sind. Die
innere Kuppel war ganz mitMetall überzogen und die Deckeder Vorhalle bestand aus einembronzenen Tonnengewölbe, dasan vierkantigen Metallbalkenaufgehängt war.
Es scheint, als sei dieserspätere Stil erst mit der Ver-vollkommnung der Kunst desGliessens herrschend geworden.Obschon die Griechen das Metallzu den Bekleidungen ihrer Ge-bäude und hauptsächlich zu denBeschlägen der Thüren undihrer Einfassungen benützten , 1so bleibt es doch zweifelhaft,ob diese Beschläge überall einenKern von Holz hatten oder obauch Werke des zweiten Stilesbei ihnen vorkamen. Eine Stelledes Cicero über Metallverzie-rungen, die Verres von der Thürdes Athenetempels zu Syrakus entführt habe, scheint dafür zuan einzelnen Theilen mit Metall
sprechen, dass diese Prachtthüren nurbeschlagen waren.
1 Je näher dem heroischen Zeitalter, desto reicher war die Kunst der Griechenmit metallischem Schmucke bedacht. Aber Spuren an den Monumenten der Bliithezeithellenischer Kunst zeugen auch von dem früheren Mitwirken metallischer architekto-nischer Theile zu ihrer Vervollständigung. So z. B. an den Thüreinfassungen derPropyläen und des Parthenon . Viele Beweise und Beispiele des Vorkommens metalli-scher Details wurden bereits früher angeführt.