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1 (1878) Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst
Entstehung
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359
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Textile Kunst, Assyrien .

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Dieser Ursprung eines sehr verbreiteten tektonischen Zierraths zeigtsich zur Evidenz an den ältesten Gerät hon, wie an dem auf Seite 353dargestellten Sessel. Er spricht hier noch in doppelter Beziehung alsSymbol, indem er die Hülse des geschäfteten Stabs gleichsam organischbelebt und zugleich den Stuhl zu einem geheiligten Geräthe stempelt. Der Gedanke schwächt sich ah und geht unter in der späteren Ueber-häufung der Blattvoluten. (Vergl. Holzschnitt Seite 255.) Bei den Per-sern endlich ist die Erinnerung an den Ursprung dieses Ornaments totalverschwunden, wird die Volutenreihe in gänzlich verstümmelter Weiseund an verkehrter Stelle überall gedankenlos angebracht. So entstanden

Hülse mit dem Pahnettensehmuck.

Volute mit Palmette als Bekrönung einesaufrechtstehenden Konstr.-Theiles.

z. B. die vierfachen Doppelvoluten, welche aufrecht stehend die Gabelder persischen Säule seltsamlich mit dem eigentlichen Kapitale verknüpfen.(S. nebenstehenden Holzschnitt.)

Ganz auf gleiche Weise dient derselbe Volutenabsatz, verbunden miteiner aus ihm hervorwachsenden Palmette, als oberste Bekrönung eines auf-rechtstehenden Konstruktionstheiles, wie an der zweiten Figur auf dieser Seite.

Der durch ihn verstärkte und versinnlichte struktive Gedanke istderselbe, mit dem bestimmenden Zusatze, dass ein aufrechter Organismusnach Oben abgeschlossen sei. Ich gab bereits zu Seite 221 die Zeich-nung einer solchen im British Museum befindlichen Bekrönung ausgeschlagenem Metalle, die sich materiell und formell als Schlusshülseeiner geschäfteten Hohlstange bekundet.