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1 (1878) Die textile Kunst für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst
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Viertes Hauptstück.

schichte über so wichtige Begebenheiten, wie die Zerstörung und derWiederbau des grössten Nationaltempels der Griechen in einer anderenBauweise, bürgt für die Grundlosigkeit dieser Voraussetzung; folglichwar die Säule zu Samos trotz ihrem merkwürdigen Trochilos unter derSpira der Basis den damaligen Griechen dorisch!!

Die Ordnungen sind eben weiter nichts als das Organi-sationswerk des Geistes, der in diesem Chaos die ordnendeTrennung bewirkte.

§ 78 .

Das eigentliche Griechenland . Allgemeine Betrachtungen.

Doch wenden wir uns nun zu dem eigentlichen Griechenland ! Auchhier begegnen wir manchem Räthsel der frühhellenischen Baukunst, dasuns für unser Thema (Bekleidungsprinzip als formales Element der Bau-kunst) zu denken gibt.

Zuerst sind hier zu nennendie uralten Burgen und pelas-gischen Werke, deren berühm-teste und wohl früheste Beispieleum den argolischen Golf herumliegen, die labyrinthischen Sub-struktionen von Nauplia , nebst

Mykeuische Bauverzierung aus Stein. den Mauem yon Tiryns und

Argos, ihrer ersten Bestimmungnach dasselbe, was sie jetzt wieder geworden sind, nämlich kolossalesteinerne Hürden, Zufluchtsörter für Herden und Menschen gegen Raub-gesindel, Anfänge städtischer Gemeinschaft für Hellas. Dann zu Mykene ,dem Sitze des lydischen Dynastenhauses der Atriden, das merkwürdigeschon zu oft besprochene und befaselte Löwenthor, und vor allem dererzbeschlagene Tholos des Agamemnon, das einzige pelasgische Bauwerk,dessen architektonischer Ornatus noch in Bruchstücken erhalten ist!Kostbare Reliquien, ohne welche alles, was Homer uns durchaus wahr-heitsgetreu und ohne Uebertreibung von dem Reichthume der mit Metallund Steinen inkrustirten Paläste und Hallen singt, nur eitle Dichter-phantasie wäre.

Sie lassen sich nicht wegdisputiren und zeigen uns den heroischen